Fotos von Guano Apes im Stahlwerk

Guano Apes live bei einem Auftritt im Stahlwerk Duesseldorf

Ich  war bei den Guano Apes im Düsseldorfer Stahlwerk und habe mich mit schätzungsweise 327 anderen Fotografen um die besten Fotos geprügelt. Spaß bei Seite. Bei den Dropkick Murphys dachte ich schon es sei voll gewesen, aber das Gedränge bei den Guano Apes übertraf alles was ich bisher erlebt habe. Dazu kamen Kollegen die die unglaublich tolle Idee hatten ihre Fototaschen einfach irgendwo im Graben abzustellen. Möge der nächste Kollege drüber stolpern. weiterlesen


Fotos von Dropkick Murphys in der Mitsubishi Electric Halle

Dropkick Murphys live bei einem Auftritt in der Mitsubishi Electric Hall Duesseldorf

Auf ein Konzert der Dropkick Murphys in meiner Reichweite habe ich gewartet, seit ich die Band im vergangenen Jahr beim Area 4 Festival gesehen habe, aber nicht fotografieren durfte. Diese Woche war es dann endlich so weit, es ging in die fast ausverkaufte Mitsubishi Electric Halle nach Düsseldorf.

Nach sieben Wochen das erste Mal im Graben stehen und fotografieren war durchaus spannend. Es mag komisch klingen, aber ich hatte fast das Gefühl ein wenig aus der Übung zu sein. Aber trotz riesigem Gedränge im Graben, ich glaube es waren mehr als 15 Fotografen vor Ort, machte es riesigen Spaß. Ganz einfach haben die Murphys es den Fotografen aber nicht gemacht. Während Frontmann Al Barr wie verrückt hin und her lief versteckte sich der Rest der Band oft im Hintergrund. weiterlesen


Nikon D800 – Oder warum ich froh bin schon gekauft zu haben

Nikon D800 (Foto: Nikon)

Jetzt ist es tatsächlich amtlich. Nikon hat die D800 angekündigt und bringt damit die wohl am sehnlichsten erwartete Kamera der letzten Jahre auf den Markt und gleichzeitig auch eine Kamera an der sich wie an kaum einer anderen die Geister scheiden. Ich mache es kurz, die Gerüchte der letzten Monate haben sich bestätigt. Die D800 ist ein Auflösungsmonster mit sage und schreibe 36 Megapixeln. weiterlesen


Fotos von Ich kann fliegen in der Essigfabrik

Ich kann fliegen live in der Essigfabrik Koeln

Es ist viel liegen geblieben in den letzten Wochen. Nachdem ich den Dezember zur Auszeit erklärt hatte bin ich auch vier Wochen nach Jahresbeginn noch nicht so richtig ins Konzertjahr 2012 gestartet.
Dafür habe ich es diese Woche tatsächlich geschafft die letzten Fotos aus dem vergangenen Jahr von den Speicherkarten zu laden. Vielleicht ist das auch ein Nachteil von sehr großen Speicherkarten. Für einen normalen Konzertabend muss ich sie einfach nicht leerräumen und so blieben im November einige Bilder einfach auf der Karte. Alles Material von Vorbands, bei denen ich mich mit sechs Wochen Abstand gar nicht mehr so genau erinnere ob sich der Druck auf den Auslöser gelohnt hat. Jetzt sind die Bilder immerhin schon auf meine Festplatte gewandert. Dort liegen sie fein säuberlich einsortiert in Ordnern von denen ich gar nicht so genau weiß, ob sich darin nicht vielleicht ein kleiner Schatz versteckt. In Ordner Nummer 1: Fotos von Ich kann fliegen, die als Vorband von Jennifer Rostock auftraten. weiterlesen


So und nicht anders – Wie man auf Bilderklau antworten sollte

Bilderklau Email

Kollege Peter Wafzig  kämpft gerade mit der unerlaubten Veröffentlichung seiner Bilder. Okay, für die meisten Fotografen ist das Alltag und mir ist das leider auch schon geschehen. Besonders dreist finde ich den Fall aber, weil hier (mal wieder) die Band selbst, oder deren Management sich bei den Bildern bedient hat.

Ja genau. Exakt die Musikindustrie, die reihenweise Privatpersonen abmahnt und nicht selten von Jugendlichen mehrere hundert Euro für den illegalen Download eines Liedes fordert.

Angesichts dieser Bigotterie ist es eigentlich erstaunlich, dass Peters erste Ansprache noch sehr neutral formuliert daher kommt und er nicht gleich seinen Anwalt vorschickt. So richtig zu Posse wird das Ganze aber mit der Antwort die Peter erhalten hat. Aber das lest ihr am besten selbst, denn Peter hat den Dialog (natürlich annonymisiert) veröffentlicht. Hier findet ihr ihn als PDF

Wie ich finde ein Lehrstück für das Selbstverständnis einer von Urheberrechtsmisbrauch gebeutelten Branche.


Warum der Rotkanal ein … ist.

„Kein Licht! Und das auch noch rot.“

Warum ist rotes Licht der Feind des guten Konzertfotos? Oder etwas technischer formuliert: Warum ist die Abbildungsqualität besonders bei roten Motiven so schlecht?

Zunächst muss ich betonen: ich bin kein Physiker und auch kein Fachmann für Kameratechnik. Aber das hindert mich ja nicht daran mir ein paar Gedanken zu machen und Wikipedia sei Dank kann ich auch ein paar Behauptungen über die Physik des Lichts aufstellen.
Vielleicht findet sich auch wer, der es besser weiß als ich. Nur zu, die Kommentare sind ja offen.

Also, was hat es nun auf sich mit den Besonderheiten im Rotkanal. Wenn man es sich einfach machen wollte könnte man sagen: Die Kamera ist viel schlechter als das menschliche Auge. Technik kann einfach nicht das leisten was die Biologie in Millionen Jahren erreicht hat. Punkt.

Ich hätte da einen Lösungsansatz für den man sich zwei/drei Dinge näher betrachten muss.

 

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