Nähkästchen

Backstage – Ein Foto von mir im Graben

Was haben Fotografen selten oder nie? Richtig. Fotos von sich selbst. Um so mehr freut es mich, dass der liebe Kollege Rainer Keuenhof tatsächlich ein Foto von mir in voller Aktion gemacht hat.

Da kann man mal sehen, wie das so aussieht, wenn ich im Graben stehe und fotografiere.

Das Bild ist eher zufällig am Rande des Konzerts von Tim Bendzko im Tanzbrunnen entstanden und alles andere als das Produkt eines gezielten Shooting. Auf der Bühne ist noch die Vorband Chima und der Graben entsprechend leer.

Hat er ganz gut getroffen, der Rainer. Danke dafür. Danke auch, dass er mir das Foto zur Verfügung stellt und ich es euch hier zeigen darf.

Die c/o pop – Ein Festival, das so recht keines ist

Wer meine Aktivitäten auch auf Facebook und Google+ verfolgt wird es mitbekommen haben. Ich war in der vergangenen Woche auf dem c/o pop Festival unterwegs. Noch nie gehört? Nun, im vergangenen Jahr wurde das c/o pop Festival sogar mit einem brancheninternen Preis für das beste Indoor Festival ausgezeichnet. Auf dem Line-up standen in diesem Jahr Tim Bendzko, Katzejammer, Dillon, Joan as Police Woman, Kakkmaddafakka und viele, viele andere Bands.

Aber mal ehrlich: Preise hin, Line-up her, mir fällt es schwer die c/o pop als Festival ernstzunehmen.

Natürlich kenne ich bei weitem nicht alle Details und kann auch nur meine Sicht als Pressevertreter auf dem Festival schildern. Aber immerhin hatte ich an einigen Stellen direkt mit der Organisation des Festivals zu tun und muss sagen, dass ich erstaunt bin. weiterlesen

Nikon D800 – Oder warum ich froh bin schon gekauft zu haben

Jetzt ist es tatsächlich amtlich. Nikon hat die D800 angekündigt und bringt damit die wohl am sehnlichsten erwartete Kamera der letzten Jahre auf den Markt und gleichzeitig auch eine Kamera an der sich wie an kaum einer anderen die Geister scheiden. Ich mache es kurz, die Gerüchte der letzten Monate haben sich bestätigt. Die D800 ist ein Auflösungsmonster mit sage und schreibe 36 Megapixeln. weiterlesen

So und nicht anders – Wie man auf Bilderklau antworten sollte

Kollege Peter Wafzig  kämpft gerade mit der unerlaubten Veröffentlichung seiner Bilder. Okay, für die meisten Fotografen ist das Alltag und mir ist das leider auch schon geschehen. Besonders dreist finde ich den Fall aber, weil hier (mal wieder) die Band selbst, oder deren Management sich bei den Bildern bedient hat.

Ja genau. Exakt die Musikindustrie, die reihenweise Privatpersonen abmahnt und nicht selten von Jugendlichen mehrere hundert Euro für den illegalen Download eines Liedes fordert.

Angesichts dieser Bigotterie ist es eigentlich erstaunlich, dass Peters erste Ansprache noch sehr neutral formuliert daher kommt und er nicht gleich seinen Anwalt vorschickt. So richtig zu Posse wird das Ganze aber mit der Antwort die Peter erhalten hat. Aber das lest ihr am besten selbst, denn Peter hat den Dialog (natürlich annonymisiert) veröffentlicht. Hier findet ihr ihn als PDF

Wie ich finde ein Lehrstück für das Selbstverständnis einer von Urheberrechtsmisbrauch gebeutelten Branche.

Warum der Rotkanal ein … ist.

„Kein Licht! Und das auch noch rot.“

Warum ist rotes Licht der Feind des guten Konzertfotos? Oder etwas technischer formuliert: Warum ist die Abbildungsqualität besonders bei roten Motiven so schlecht?

Zunächst muss ich betonen: ich bin kein Physiker und auch kein Fachmann für Kameratechnik. Aber das hindert mich ja nicht daran mir ein paar Gedanken zu machen und Wikipedia sei Dank kann ich auch ein paar Behauptungen über die Physik des Lichts aufstellen.
Vielleicht findet sich auch wer, der es besser weiß als ich. Nur zu, die Kommentare sind ja offen.

Also, was hat es nun auf sich mit den Besonderheiten im Rotkanal. Wenn man es sich einfach machen wollte könnte man sagen: Die Kamera ist viel schlechter als das menschliche Auge. Technik kann einfach nicht das leisten was die Biologie in Millionen Jahren erreicht hat. Punkt.

Ich hätte da einen Lösungsansatz für den man sich zwei/drei Dinge näher betrachten muss.

 

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Happy Shooting Special – Konzertfotografie

Seit gestern kann man mich tatsächlich hören. Das angekündigte Happy Shooting Special – Konzertfotografie ist online.

Puh, ich muss zugeben, ich war doch recht nervös als am Dienstag Abend mein Skype klingelte und Chris mich in die Sendung holte. Schließlich wurde die Sendung nicht nur aufgezeichnet sondern war gleichzeitig live im Netz zu hören.
Das Interview selbst verlief sehr locker. Hatte ich von Happy Shooting auch nicht anders erwartet. Eigentlich will ich auch gar nicht so recht Interview dazu sagen. Es ist viel mehr so, dass ich einen netten Plausch mit zwei Kollegen führte. Am Ende waren es, glaube ich, gute eineinhalb Stunden, die wir aufgenommen haben. Die ganze Sendung kommt damit auf etwas mehr als 120 Minuten. Ganz schön lang.

Aber ich glaube es hat sich gelohnt soviel Zeit zu investieren. weiterlesen