17 Hippies auf dem Horizonte Festival 2010

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17 Hippies waren fotografisch die anspruchsvollste Band am ersten Tag des Horizonte Festivals. In der Zwischenzeit war es dunkel geworden und die Scheinwerfer der Bühne spendeten das einzig einfangbare Licht. Das Set der 17 Hippies, die wie gewohnt sehr abwechslungsreiches Licht hatten begann erst sehr dunkel in blau. Erst nach den ersetn drei Songs wurde das Licht abwechslungsreicher und damit auch heller. Umso wichtiger, dass bei diesem Auftritt der 17 Hippes keine Rede von der sonst üblichen Beschränkung auf die ersten 3 Songs für die Fotografen. Nocht auf dem Jazz & Joy Festival war darauf sehr streng geachtet worden. Auf dem Horizonte Festival durften wir Fotografen allerdings fast uneingeschränkt fotografieren.

Was bei den 17 Hippies als Schwierigkeit zum Licht noch dazu kommt ist die Tatsache, dass schlicht 13 Musiker auf der Bühne stehen. Das macht es schwierig Ausschnitte zu wählen ohne einen Musiker halb abzuschneiden oder irgendwo auf dem Foto doch noch einen Arm oder den Kopf einer Gitarre mit drauf zu haben. Gleichzeitig versucht man natürlich auch hier von jedem der Musiker ein gutes Foto mit nach Hause zu nehmen. D.h. es entstehen zwangsläufig mehr Fotos als bei einer Band mit nur vier Musikern. Unter anderem aus diesem Grund gibts heute auch eine etwas größere Galerie.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

2 Kommentare

  1. Hallo Wolfgang,
    finde die Bilder – wie auch die meisten anderen von dir – sehr gelungen. Genauso interessant finde ich die Hintergrundinformationen bzgl. Licht und andere Gegebenheiten. Insgesamt fällt mir bei deinen Fotos auf: Je näher desto besser. Mein positives Empfinden für deine Bilder nimmt proportional mit der Verlängerung der Brennweite zu. Ausnahme: Das vorletzte Bild, hier gefällt mir die nur teilweise Beleuchtung der Menge.
    Als ich vor ein paar Wochen das erste Mal versucht habe, ein Konzert zu fotografieren, wurde mir nach einer halben Stunde gedroht, dass ich die Kamera abgeben müsse, sollte ich weitere Fotos schießen. Wie schaffst du es in den Graben vor die Bühne zu kommen? Mit einem Presseausweis? Wenn ja, wie bist du da dran gekommen?

    Viele Grüße,
    Marius

    P.S. Wenn du doch noch Zeit fändest deinen Kommentar auf Lichtathleten.com kurz zusammenzufassen, würde mich das unglaublich freuen!

  2. Wolfgang Heisel sagt: - antworten

    Hallo Marius,

    danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass dir die Fotos gefallen. Mir persönlich gefallen Portraits von Musikern auch immer gut, allerdings vs finde ich man sollte darauf achten, dass man noch erkennen kann was der Mensch da macht Bilderserien die nur aus close-ups bestehen werden auch s hnell beliebig, weil man sie hätte überall aufnehmen können.
    Übrigens, wenn du einfach so auf ein Konzert gegangen bist und dort eine halbe Stunde fotografieren konntest hast du echtes gluck gehabt. Konzerte gelten als private Veranstaltungen. Das heißt ohne ausdrückliche Erlaubnis des Veranstalters darf man dort gar nicht fotografieren. Ich muss mir also immer zuerst eine Akkreditierung vom Veranstalter besorgen, das geht meist auch nur wenn man nachweisen kann von einer Redaktion beauftragt worden zu sein. Kompliziertes Thema, aber ich hoffe das hilft erstmal weiter.

    Grüße Wolfgang

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