Ashley Hicklin in der Essigfabrik Köln

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Ashley Hicklin war ein sehr dankbarer Supportact. Ich hatte zuvor noch nie was von ihm gehört, aber zumindest einige im Publikum schienen seinen Auftritt mit Freuden erwartet zu haben. Die Stimmung im Publikum war also gut. Zwar hat die Stimmung auf einem Konzert eigentlich keinen Einfluss darauf wie die Bilder werden, aber es ist schöner mit einer feiernden Menge im Rücken zu arbeiten. Die Musik die der gute Mann macht war auch nicht wirklich schlecht und das Licht okay. Mir war sein Auftritt eine Nummer zukitschig, aber als Fotograf will ich mich nicht beschweren. Dass er einen Song mit der Weihnachtsmütze, die ihm zugeworfen wurde sang war zum Beispiel ein netter Bonus für mich. Wenn es nicht später das Lichtdebakel bei Sunrise Avenue gegeben hätte wäre es auch die perfekte Einstimmung gewesen.

Die Essigfabrik bietet eine fast perfekte Bühne um viele Fotos mit der 50mm Festbrennweite zu machen. Das is schön, denn umso geringer sind die Lichtprobleme und so lange der Abstand zur Bühne, deren Größe und die Bewegungsfreiheit im Graben stimmen, kann ich gerne auf den Zoom verzichten. Bei Ashley Hicklin entstanden folglich ca. die Hälfte der Bilder mit der Festbrennweite, der Rest mit dem Standardzoom. Das Tele blieb diesmal praktisch ungenutzt. Auch das kann es geben.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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