Best of Haldern Pop Festival 2012

Dieses Jahr wird es nur ein größeres Open Air Festival für mich geben. Das war schon recht bald nach Beginn der Saison klar. Die Gründe dafür: Vielfältig. Für Rock am Ring (immer noch auf meiner Wunschliste ganz oben) habe ich keine Akkreditierung bekommen. Dann haben ein paar Termine einfach nicht gepasst und zu guter Letzt: Festivals sind einfach ein enormer Aufwand den man erstmal wieder einspielen muss. Im Gegensatz zu den üblichen Hallenkonzerten in Köln kann ich zu den meisten Festivals nämlich nicht mit den Rad oder der S-Bahn fahren. Ich konzentriere mich gerade mehr den je auf die Vermarktung meiner kölner Termine, damit bin ich ganz gut ausgelastet.

Trotzdem haben Festivals etwas ganz besonderes und ich möchte es auf keinen Fall missen zumindest ein Festival im Jahr zu fotografieren. Welches es ist, ist dabei vielleicht gar nicht so wichtig. 2012 war für mich das Haldern Pop Festival an der Reihe. Das selbst ernannte „größte, kleine Festival“ Deutschlands und man rühmt sich dort mit einer besonderen Atmosphäre. Zu Recht wie ich sagen muss. In Haldern ist die Welt noch in Ordnung. Alles ist entspannt, die Menschen nett und das Wetter gut.

Musikalisch habe ich mir mit dem Haldern Pop die große Überraschungspackung gegeben. Neben ein paar deutschen Künstlern kannte ich noch die ein oder andere Indie-Band vom Hörensagen. Aber Haldern verspricht ja immer auch die ein oder andere Entdeckung.

Dieses Jahr waren auf Seiten der Entdeckungen vor allem die ein oder andere kleine Band zu verzeichnen. Honig überzeugte im Spiegelzelt, in dessen winzigem Graben es meist sehr dunkel war. Auf der Hauptbühne machten The Maccabees und Two Door Cinema Club Spaß, aber ich könnte die Songs beider Band schon heute nicht mehr unterscheiden. Mein persönliches Highlight waren Skinny Lister aus England, die bei einem unangekündigten Auftritt am Stand der NRZ ziemlich geile Stimmung machten.Vier betrunkene Engländer auf der Bühne und eine Menge Indie-Fans die endlich mal aus sich rausgehen…

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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