Cantus Buranus in den Kaiserthermen Trier

2010-09-02-cantus-buranus-117

Für Cantus Buranus by Corvus Corax, wie das anspruchsvolle Mittelalterprojekt mit vollem Namen heißt, war ich Anfang September in meiner alten Heimat Trier unterwegs.

Mich lockte die Erwartung auf eine spektakuläre Bühnenshow in einer außergewöhnlichen Location, denn das Konzert fand in den römischen Ruinen der Kaiserthermen statt. Die Akkreditierung lief wie üblich über den lokalen Veranstalter, in diesem Fall der größte Veranstalter in der trierer Region, mit dem ich bislang noch keine Erfahrungen gemacht habe. Das Verfahren war recht formal. Auf meine Emailanfrage bekam ich erstmal den Verweis auf das offizielle Akkeditierungsformular und ohne schriftliche Bestätigung meiner Redaktion ging auch nichts. Am Ende bekam ich die Akkreditierung dann aber problemlos. Positiv auch, dass vor Ort keine rigiden Auflagen gemacht wurden. Es durfte das ganze Konzert fotografiert werden, eine kleine Einschränkung war, dass die Fotografen nur die ersten drei Songs direkt vor die Bühne durften. Generell und erst recht bei einem bestuhlten Konzert versteht es sich aber von selbst, dass man den Zuschauern nicht dauernd im Bild steht. An der Seite des Zuschauerraums und hinten vor der Technik gab es auch genug gute Positionen. Vorraussetzung war hier natürlich eine einigermaßen lange Linse. Für das ein oder andere Foto hätte ich mir doch etwas mehr als 200mm Brennweite gewünscht. Den Telekonverter hatte ich natürlich nicht dabei, versuche ich doch immer mit möglichst wenig Gepäck unterwegs zu sein und Erfahrungsgemäß sind die Einsatzmöglichkeiten für den Telekonverter doch beschränkt.

Die fotografischen Herausforderungen bei Cantus Buranus lagen in der Hauptsache darin, dass die Bühne für die Vielzahl der Musiker doch sehr klein war. Ich musste also sehr darauf achten saubere Ausschnitte hinzukriegen, ohne abgeschnittene Arme oder Dudelsackpfeifen an den Rändern. Das Licht war durchgehend gut. Es gab einige Lieder während derer die Bühne fast ausschließlich rot beleuchtet wurde, aber da es trotzdem hell genug war ließ sich damit arbeiten, bzw. diese Songs konnte man auch abwartet um bei besserem Licht weiter zu machen. Am Ende des Abends konnte ich mich über eine gute Ausbeute gelungener Fotos freuen. Aber seht selbst.

Einen Bericht über das Konzert gibt es auch auf www.regiomusik.de

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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