C/O Pop Festival-Tagebuch Tag 1 – Janelle Monae

Es ist wieder C/O Pop. Zum insgesamt achten Mal findet in dieser Woche das Branchentreffen der Musikwirtschaft in Köln statt. Und wie jedes Jahr finden im Rahmen der C/O Pop zahlreiche Konzerte statt.

Nach einem ersten Ausflug auf das C/O Pop Festival im vergangenen Jahr, bei dem ich vor allem das Konzert von Shantel & The Bukovina Orchestra fotografierte ist mein Plan in diesem Jahr deutlich ausführlicher. Jeden Tag mein persönliches Highlight und darüber hinaus will ich mal sehen, ob sich noch was findet, das sich lohnt.

Highlights waren schnell ausgemacht und so beantragte ich meine Akkreditierung mit Verweis auf die Konzerte von Janelle Monáe, Paul Kalkbrenner, Philipp Poisel und Wir sind Helden, insgeheim aber hoffend, dass es läuft wie 2010. Damals hatte ich einen Fotopass mit ich in alle Veranstaltungen der C/O Pop reinkam. Dieses Jahr gab es auf telefonische Nachfrage die Auskunft, dass die Fotopässe an die konkreten Konzerte gebunden seien.
Gestern im Staatenhaus, der C/O Pop Zentrale wusste man davon allerdings wieder nichts. Als ich meinen Fotopass abholte stiftete ich erstmal Verwirrung mit der Frage, ob ich vielleicht zusätzlich noch die Funkhaus Europa Summerstage fotografieren könne. Hintergrund der Frage: Die Poller Wiesen mit Paul Kalkbrenner haben vor der schlechten Wetterprognose gekniffen und finden doch erst am Sonntag statt. Naja, langer Rede kurzer Sinn: So richtig scheint niemand zu wissen wozu mich der Fotopass berechtigt, aber angeblich kann ich einfach zu Summer Stage gehen. Für alle anderen angefragten Konzerte stehe ich auf der Gästeliste. Wird also schon klappen.

Direkt nach der Akkreditierung gings für mich ums Eck in den Tanzbrunnen zu Janelle Monáe. Gott sei Dank spielte der Wettergott mit und auch wenn es zunächst ganz anders aussah blieb es trocken. Die Vorband des Abends, Maylee Todd & Pegwee Power war eine gute Fingerübung, die ich beim ersten Open Air für dieses Jahr auch wirklich nöitg hatte. “Zu viel Licht!” möchte man da ja fast rufen. Aber nein, keine Angst. Ich beschwere mich nicht. Es hat halt nur ein paar Fotos gedauert bis ich meine Einstellungen gefunden hatte.
Die Security war übrigens sehr entspannt. Im Grund konnte das ganze Konzert der Vorband durch fotografiert werden. Obwohl auch zu diesem Zeitpunkt richtig viele Leute im Graben waren.

Bei Janelle Monáe wurde es dann so richtig voll. Der Graben im Tanzbrunnen war sehr großzügig angelegt, aber mit mehr als 20 Fotografen wird auch der größte Graben zum Raubtierkäfig. In sofern hat es mich auch nicht verwundert, dass wir diesmal nach kurzer Zeit den Graben verlassen mussten. Etwas außergewöhnlich war allerdings, dass und der hauseigene Ansager von Janelle Monáe rausschmiss. Ich kanns trotzdem verstehen, denn so viele Knipser können dem Publikum auch richtig auf die Nerven gehen.
Dank der netten Secu habe ich dann noch ein paar Fotos aus dem Publikum gemacht, was aber kurze Zeit später auch untersagt wurde. Allerdings unter deutlichem Hinweis darauf, dass die Band dies nicht wolle und sonst eigentlich okay wäre. Nun gut. Ich hatte was ich wollte.

Ich habe mir die Show noch zu Ende angesehen und ein wenig mit Kollegen geplaudert. Grüß dich Frank an dieser Stelle! Danach gings heim, Fotos sortieren und Artikel verfassen.
Mein weiterer Plan für die C/O Pop 2011

Donnerstag: Funkhaus Europa Summerstage  mit Calle 13 und den Chupacabras

Freitag: Philipp Poisel mit Alin Coen als Support

Samstag: Wir sind Helden

Sonntag: Poller Wiesen Open Air mit Paul Kalkbrenner

Alles Open Air Veranstaltungen. Also drückt mir die Daumen, dass der Himmel dicht bleibt.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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