Die Fantastischen Vier in der Arena Trier

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Am 22. November feiert meine Seite einjähriges. Pünktlich zu diesem Geburtstag gab es ein Wochenende mit mehreren tollen Konzerten. Allem voran Die Fantastischen Vier, die ich in meiner alten Heimat Trier fotografierte. Zwar spielen Fanta 4 auch in Köln, jedoch erschien es mir sinnvoller mich auf den trierer Termin zu verlegen. Dafür sprach neben der Hoffnung in der Provinz eher an eine Akkreditierung zu kommen, auch dass Die Fantastischen Vier in Köln in der Lanxess Arena spielen. Im Vergleich dazu ist die Arena Trier eine kleine Halle in der ich mit meinem Teleobjektiv mit maximal 200mm Brennweite und einem 2fach-Telekonverter eher etwas ausrichtigen kann.

Eines hat ein wenig Recherche über die aktuelle Tour von Fanta 4 nämlich schnell ergeben. Fotos würde man wahrscheinlich nur vom Rand der Halle aus machen können. Eine vielfach beklagte Auflage bei manchen großen Konzerten. Tatsächlich bestätigte sich diese Vermutung auch in Trier. Allerdings ergab die Regel durchaus Sinn, denn die Centerstage der Fantastischen Vier ist gut 3 Meter hoch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man vom Bühnengraben aus hätte gute Fotos machen können. Wahrscheinlich hätte man große Teile der Band und der Show gar nicht richtig gesehen.

Außergewöhnlich war auch die Regelung welche Songs fotografiert werden durften. Schon an der Kasse bekam ich einen Zettel in die Hand gedrückt auf dem der dritte und der vierte Song der Setlist für den Abend markert waren. Klingt im ersten Moment seltsam warum ausgerechnet der 3. und 4. Song, aber auch das ergab Sinn. Der erste Song des Abends war ein vergleichsweise kurzes Intro das zusätzich bei vollständig verhangener Bühne gespielt wurde. Dies zu fotografieren hätte keinen Sinn gemacht. Die Fanstastischen Vier kamen erst während des zweiten Songs auf die Bühne. Sich dann ersteinmal einen Song lang die Show anzusehen, bevor man loslegen musste hatte auch Vorteile. Schade ist natürlich, dass es nur zwei Songs waren. Die üblichen drei hätten auch Die Fantastischen Vier zulassen können, aber nicht die ersten Songs des Abends zu fotografieren ist gar nicht schlecht.

Fotografisch war das Konzert alles andere als einfach. Die vier Jungs machen ganz schön Strecke während sie auf der Bühne rumrennen. Man musste sehr wachsam sein um immer denjenigen im Visier zu haben der grade in die richtige Richtung gewandt war. Dafür gab es Licht in Massen. Das bin ich gar nicht gewohnt, dass ich Fotos aussortieren muss, weil sie überbelichtet sind. Als extrem gutes Hilfsmittel bei dem Konzert, dass ich fast ausschließlich mit dem Tele fotografiert habe, hat sich mein Einbeinstativ erwiesen. Bei großem Abstand zur Bühne macht es sowieso keinen Sinn, dass ich mich viel Bewege, das heißt man kann völlig ungestört mit dieser simplen Stativvariante arbeiten. Gerade bei Brennweiten von mehr als 300mm ist die Gefahr das Bild zu verwackeln ohne Stativ einfach zu hoch.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

2 Kommentare

  1. Wow, echt coole Bilder, mal was anderes…
    Dadurch das auch “hinter” der Bühne Publikum steht, man kann gleichzeitig die Musiker und das Publikum sehen, gefällt mir ;-)

  2. Deineli sagt: - antworten

    “ich wollt noch Danke sagen!”

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