Fotos von In Extremo im E-Werk Köln

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In Extremo im E-Werk war genau das was ich mir davon versprochen habe. Es war groß, laut und heiß.

Witziger Weise habe ich “nur” eine Akkreditierung für den Zusatztermin in Köln bekommen. Da dieser allerdings einen Tag vor dem eigentlichen Tourstart stattfand, gehörte ich zu den wenigen Glücklichen, die die Ehre hatten den Auftakt zur aktuellen Tour von In Extremo zu fotografieren.

Vor Ort traf ich auf einen ausgesprochen netten Veranstalter. Auf meine Nachfrage hin hieß es von der Chefin vom Dienst ausdrücklich, dass auch nach den ersten drei Songs fotografiert werden dürfe. Nur aus dem Graben müssten wir dann natürlich raus. Super Sache. Schließlich wollte ich was von den Pyros sehen und fotografieren und die würden sicherlich nicht gezündet werden, wenn eine Horde Fotografen im Graben rumturnt.

Nach meinem ersten Konzert im E-Werk muss ich sagen, dass es für Fotografen schon eine nahezu perfekte Location ist. Große Bühne, großer Graben, viel Licht und, wenn man den darf, die Möglichkeit noch ein paar Totalen von der Galerie zu machen.

Einzig störend war die Tatsache, dass In Extremo die ohnehin schon hohe Bühne noch zusätzlich mit Monitorboxen und einer  Kameraschine erhöhten. Das hätte mich wahrscheinlich auch als Fan in den ersten Reihen gestört, denn von den Füßen der Musiker war so kaum was zu sehen.

Wie schade das ist fällt einem vor allem auf den Fotos auf, denn oft entsteht genau dadurch, dass man die Person ganz sieht eine große Dynamik auf Bildern. Ohne Füße sieht man eben deutlich schlechter ob eine Person gerade geht, hüpft oder läuft.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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