Fotos von Justin Bieber in Köln

Justin Bieber in Köln. Als Konzertfotograf habe ich in den letzten Jahren so einiges erlebt. Aber das Konzert von Justin Bieber war in mancher Hinsicht der Tiefpunkt meiner Karriere. Nicht wegen Justin Bieber selbst oder seiner Musik, sondern wegen seiner Fans. Fotografieren war, wie zu erwarten war nur von hinten erlaubt. D.h. die Fotografen wurden kurz vor Beginn der Show eine der Zwischenabsprerrungen hinter dem Mischpult geführt. Das fanden die Fans hinter uns gar nicht lustig. Kaum waren wir da wurden wir beschimpft, mit irgendwelchen Sachen beworfen und ich glaube wenn sie gekonnt hätten, wären die jungen Damen auch handgreiflich geworden. Ganz schön arm.

Was Justin Bieber auf der Bühne macht ist schlicht der Versuch einer großen Inszenierung. Wobei es bei ihm schon den Eindruck macht als bleibe es bei dem Versuch einer solchen. Die goldenen Handschuhe, die Moves. Alles in allem ein bisschen viel Micheal Jackson und auch der Rest der Show wirkt, zumindest die ersten drei Songs lang, so als hätte man das alles schon einmal irgendwo gesehen. DJ Bobo kann das besser.

Ich habe das Konzert zum Anlass genommen etwas zu experimentieren. So hatte ich neben der D700 auch die Olympus Pen samt Adapter dabei. Die Idee dahinter: 70-200er Zoom plus Konverter plus Cropfaktor 2,0 der Olympus macht 280-800mm Brennweite bei Blende 5.6. Das ist kein schlechter Wert. Allerdings geht das ganze nicht ohne Verlust des Autofokus. Fazit: Die Idee war gut, aber ehrlich gesagt war soviel Brennweite dann doch gar nicht nötig. Und der Verlust des Autofokus schmerzt mehr als ich gedacht hätte. Auf dem Display der Olympus scharf stellen ist gar nicht so einfach.

Nun, ihr könnt ja mal raten welche Bilder in der Gallerie mit der Olympus entstanden sind.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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