Fotos von Luxuslärm in der Kulturkirche Köln

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Ganz schön viel los im noch jungen Jahr 2011, das muss ich mit gerade mal zwei abgeschlossenen Monaten schon feststellen. Zum Abschluss des Februars (okay, ist schon eine Weile her) war ich wieder einmal in der Kulturkirche. Diesmal spielten Luxuslärm, akustisch.

Ich mag akustische Sets, ich mag die Kulturkirche, was sollte also schief gehen. Am Ende des Abends stand es dann aber doch ausgeglichen zwischen den Pro und Contras, die zu einem gelungenen Abend beitragen, oder eben auch nicht. Zunächst die positiven Sachen: Gutes Licht! Ich habe selten so eine helle Ausleuchtung der Bühne gesehen wie bei Luxuslärm in der Kulturkirche. Das lag unter anderem daran, dass die Bühne vor allem mit weißen Scheinwerfern beleuchtet wurde. Und nein, ein solches Arrangement muss nicht langweilig sein. Bei Luxuslärm passte es schlicht viel besser zum Stil des Konzertes als knallige Farben. Die kurzen Belichtungszeiten und die Tatsache, dass ich sogar die ISO-Einstellung der Kamera runterdrehen konnte freuten mich jedenfalls.

Positiv war auch, dass es keine Ansage zu Beschränkung auf drei Songs gegeben hat. Das ist in der Kulturkirche Gott sei Dank noch bei vielen Konzerten der Fall.

Zu den Wermutstropfen: Es gab wie immer in der Kulturkirche keinen Graben. Darüber beschwere ich mich auch nicht, denn ich finde es nicht schlimm aus dem Publikum heraus fotografieren zu müssen. Okay, man ist natürlich in seiner Bewegung stark eingeschränkt aber es gehört nun mal dazu. Nervig ist es allerdings, wenn das Publikum so anstrengend ist wie ich es bei Luxuslärm erlebt habe.

Ich versuche bei Konzerten ohne Graben immer im Vorfeld der Show ein paar nette Worte mit den Zuschauern um mich herum zu wechseln. Ich erkläre kurz was ich tue, frage höflich, ob ich mich vielleicht vor sie stellen darf und betone auch immer, dass ich nach ein paar Songs wieder weg bin. Selbst wenn es kein vorgeschriebenes Limit gibt bin ich das auch immer, alleine schon um die Perspektive zu wechseln.

Bei Luxuslärm traf ich mit meinen Bemühungen leider auf wenig Gegenliebe. Vielleicht hatte ich einfach die falschen Leute um mich herum. Vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag und ich bin das irgendwie falsch angegangen.

 

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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