Fotos von Mary Ocher im Gebäude 9

2011-01-20-mary-ocher-027

Tja, was soll ich sagen. Bislang habe ich die Vorbands die ich gesehen habe meistens gelobt, weil sie immer für eine Überraschung gut sein können. Was da aber vor 1000 Robota im Gebäude 9 auftrat ließ mich doch recht ratlos zurück.  Über das Outfit von Mary Ocher alleine könnte man schon Seiten schreiben. Und musikalisch war es keinen deut besser. Sie quiekte irgendwas zum Klang ihrer mal mehr mal weniger verzerrten Gitarre.

Ich war jedenfalls heilfroh, dass ich auf Konzerten immer Gehörschutz dabei habe. Die meisten der Fans von 1000 Robota wählten einen noch eindeutigeren Weg mit dem Auftritt von Mary Ocher umzugehen. Sie blieben einfach draußen und warteten den Hauptact ab.

Vom Fotografieren hat mich der Auftritt allerdings nicht abgehalten. Viel Zeit und viel Platz führten zu dem ein oder anderen Detailfoto. Naja, das Set bekommt einen Ehrenplatz in meiner Sammlung als schlechtester schrägster Auftritt den ich bisher fotografiert habe.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

10 Kommentare

  1. Deineli says: - antworten

    Oha.

    Na was soll ich sagen. Schön!?

  2. kim says: - antworten

    you from dorf ! ! !

  3. FNAG says: - antworten

    Wenn man etwas nicht versteht muß man noch lange nicht darüber schreiben und wenn man etwas nicht erkennt sollte man manchmal lieber schweigen…

  4. peter baecker says: - antworten

    ich schliesse mich FNAG an. mary ocher ist eine der beachtenswertesten künstlerinnen, die mensch heutzutage sehen darf WEIL sie das macht WIE sie es macht. selten eine derart einseitige und konservative kritik über etwas derart schönes und fragiles wie mary ochers act gelesen, wie diese. sehr geehrter herr heisel, bitte prüfen sie ihre schubladen, es dürften zu wenige sein!

  5. Ich glaube, Sie sind ein bisschen zu alt, sie zu verstehen. :)

  6. anja kettinger says: - antworten

    So viel sexistischer kunstunkenntnisreicher Dreck wie Wolfgang Heisel ihn schreibt, liest man heutzutage eigentlich auch vorwiegend von deutschen( Indie-)Typen, die immer noch glauben, eine Band wie 1000 Robota, die den hundertsten Pseudo-Aufguss von Tocotronic macht und „Revolution“ schreit, sei die Revolution des künstlerischen Audrucks (dabei ist es total konform: drei Boys und ihre bleeden Gitarre/Bass/Drums-Konformitäten) und der Menschheit, währenddessen so eine bezaubernde talentierte Musikerin wie Mary Ocher, die mit ihrem geilen „War-Songs“-Konzept echt was Revolutionäres wagt (und gewinnt), dann dargestellt wird als jemand, der einen „schrägen“ Auftritt macht und „quiekt“ und ein „Outfit“ hat, über das man „Seiten schreiben könnte“, was man dann aber (weil es so schlecht ist…?) lieber lässt… Deine Zeit ist abgelaufen, Mr Heisel. DU ARSCHLOCH! Frauen, die einen eigenen Gesangsstil haben, sind einfach zu heavy für so einen Schnarchtypen wie dich, Wolfgang Heisel. Ah, geh scheissen!

  7. Sarah Nakic says: - antworten

    Oh, eine Kontroverse, sehr gut.

    Mein Fünf-Cent-Stück dazu:

    Was Kunst ist und was nicht, darüber gingen die Meinungen schon vor hunderten von Jahren auseinander. Ob man da über Stockhausen, Dieter Bohlen, die Beatles, Metallica, Ligeti, Mozart oder Daniel Küblböck oder Lena Meyer-Landruth sprechen möchte… Ich finde, wer in der musikalischen Szene, gleich welcher Kategorie, unterwegs ist, darf seine Meinung darüber äußern, ohne als „Arschloch“ bezeichnet zu werden.

    Frau Kettinger, darf ich darauf hinweisen, dass das, was Sie da von sich geben, noch viel weniger Respekt als die zuvor geäußerte Meinung von Herrn Heisel beinhaltet, nämlich gar keinen? Kunstgeschmack äußern wollen ohne jegliche Umgangsform, traurige Voraussetzungen für eine Konversation…

    Sprechen wir hier von Toleranz?

    Frau Ocher wird ihr Publikum haben, sonst säße sie nicht auf einer Bühne. Ich persönlich mag sie nicht und schließe mich rein geschmacklich Herrn Heisel an. Ach, und wo wir von Toleranz und Kunst sprechen: ich finde es bemerkenswert, solch großartige Bilder zu machen von einer Künstlerin, die man nicht gut findet!

    Grüße

  8. Sarah Nakic says: - antworten

    By the way: Sexismus??? Wo?

  9. Tam says: - antworten

    Tja was soll ich sagen- Köln ist eben ein Dorf und Hr. Heisels Kritik geht über diesen Horizont leider nicht hinaus.

  10. johannes says: - antworten

    mary ocher ist extrem interessant. dass sie polarisiert bleibt nicht aus. wunderbare frau, wahnsinns lieder.

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