Fotos von Medina im der Live Music Hall

Wer mir auf Facebook folgt wird es vielleicht mitbekommen haben. Mir ist vor ein paar Wochen ein Maleur passiert. Ein unachtsamer Moment. Irgendwo im Graben, mittem im Konzert, beim Objektive wechseln. Und zack! Das gute 24-70mm liegt am Boden. Mal eben das teuerste Objektiv im Stall fallen gelassen. Gott sei Dank ist nichts passiert. Dachte ich.

Nächstes Konzert (The Gaslight Anthem): und plötzlich streikt der Zoom. Das Objektiv blockiert.

Nun, am Ende vom Lied ging das Objektiv in die Reparatur. Das ist eigentlich eine ganze Story für sich. Für heute soll genügen, dass ich einige Zeit auf mein „Brot-und-Butter-Objektiv“ verzichten musste.

Ich hab versucht aus der Not eine Tugend zu machen. So weit das überhaupt geht. So war ich bei Medina in der Live Music Hall nur mit dem 50er am Start, auch Tele und Weitwinkel blieben zu Hause. War vielleicht etwas gewagt, aber für mich persönlich hat es sich gelohnt. Die Reduktion auf eine Linse und eine einzige Brennweite hat was. Ich will das nicht immer haben, denn es schränkt einen in der Bildgestaltung schon gewaltig ein. Das sieht man vielleicht auf dem ein oder anderen Bild, vielleicht auch nicht. Ist schwer zu beurteilen.
Auf jeden Fall lädt das Arbeiten mit fester Brennweite dazu ein mal wieder mit der Perspektive zu spielen und sich mehr als sonst im Graben zu bewegen. Das kann nicht schaden.

Wer weiß, vielleicht wiederhole ich dieses teils unfreiwillige Experiment ab und zu.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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