Fotos von Subway to Sally im E-Werk

Subway to Sally sind eine alte Jugendliebe von mir. Ich weiß noch genau, wie im neunten Schuljahr ein Kumpel von mir eine der ersten Platten von Subway anschleppte. Was folgte waren Jahre in denen ich vorwiegend Mittelalter-Metal hörte, auch wenn es bei mir nicht zum echten Fanboy gereicht hat.

Tja, und wie das so ist, wenn man seine Jugendliebe nach Jahren wieder trifft. So richtig zünden will es nicht. Da ist der Lack einfach ab. Anders ausgedrückt: Die alten Sachen, die Subway to Sally netter Weise auch reichlich spielten waren immer noch geil, aber das neue Zeug will mir einfach nicht so ins Ohr.

Für die Fotografen gab es bei Subway die tolle Ansage “die Songs 4, 5 und 6, davor ist Pyro”. Das ist okay, Hauptsache es sind mindestens 3 Songs und wenn sich jemand noch was dabei gedacht hat als die Songs ausgesucht wurden ist das umso besser. Nett war auch, dass wir Fotografen schon vor dem vierten Song fotografieren durften, nur nicht aus dem Graben heraus. Bei Pyroeffekten am Bühnenrand will man aber auch freiwillig nicht im Graben stehen.

Das Licht war reichlich schwierig. Sehr dunkel, viel Nebel, überraschend viel grün und teilweise sehr helle, weiße Effekte im Hintergrund. Mein Eindruck war, dass ich mich wirklich ins Zeug legen musste einigermaßen was hinzukriegen.

 

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

0 Kommetare

Hinterlasse eine Antwort