Fotos von The Baseballs im E-Werk

Rockabilly ist einfach einer der Musikstile mit dem größten Spaßfaktor. Nicht nur optisch, wegen Pomade und Old-School-Klamotten, auch rein musikalisch finde ich den guten, alten Rock’n’Roll ganz groß.

Die Baseballs mögen jetzt zwar nicht unbedingt das sein, was einen echten Rockabilly vom Hocker haut, aber für mich wars genau das Richtige. Das ich es mag, wenn Coverband nicht einfach nur nachspielen habe ich an anderer Stelle ja schon ausreichend betont. Das gilt in gleichem Maße für The Baseballs, bei denen ich mich über den Abend mehrfach erst fragte was das denn jetzt schon wieder für ein Song ist und mich beim Refrain wie ein Kind freute, als ich das Lied erkannte.

Fotografisch boten The Baseballs auch eine tolle Bandbreite. Angesagt waren die ersten vier Songs, denn während des ersten wurde noch der Vorhang aus dem Graben geräumt und wir durften so lange noch nicht rein. Netto blieben also dreieinhalb Songs, immer noch mehr als bei den meisten anderen Konzerten.
An Licht hatten The Baseballs alles an Farben zu bieten, was man sich denken kann und, typisch fürs E-Werk immer mit ausreichend Helligkeit. Angenehm: Keine Monitorboxen! Diese Kleinigkeit weiß man erst so richtig zu schätzen, wenn man plötzlich feststellt, dass die Füße der Musiker tatsächlich auch auf den Fotos zu sehen sind. Grade bei den steilen Rock’n’Roll-Posen ist das Gold wert.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

2 Kommentare

  1. RKS sagt: - antworten

    Glückwunsch zum Hundersten!

    :-)

    Sieht aber irgendwie “ungewohnt” aus, ohne Monitore!

  2. Laura sagt: - antworten

    Haben Sie auch Bilder von den Fans gemacht?

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