Jazz & Joy 2010: 17 Hippies

2010-06-05-jazz-joy-festival-285

Wie versprochen kommt hier mein Special zum Auftritt der 17 Hippies auf dem Jazz & Joy Festival 2010. Warum ich unter anderem diesem Auftritt einen eigenen Eintrag hier auf der Seite widme? Ganz einfach: Die 17 Hippies waren für mich der Grund mich zum Jazz & Joy Festival zu begeben und als Act in den frühen Abendstunden auf der größten Bühne des Festivals wert ausführlich fotografiert zu werden.

Kurz vor 19:00 Uhr ging es, nach einer Kurzen Pause vom Festival, auf den Platz der Partnerschaft, der sich in den letzten Minuten noch sichtlich füllte. Zum ersten Mal an diesem Tag standen im Graben zwischen der Absperrung und der Bühne Securities und es kam die Ansage die Fotografen hätten erstmal auf die Pressesprecherin des Festivals zu warten. Außerdem natürlich: Nur die ersten drei Songs und kein Blitz! Das war sowieso schriftliche Ansage für alle Bands, die zusammen mit dem Fotopass per Post zugestellt wurde. Nur hatte sich bislang niemand darum gekümmert. Jetzt standen da gleich zwei Herren vom Sicherheitsdienst.

Nach anfänglicher Verwirrung die Pressesprecherin betreffend gings los. Nur drei Songs, das hieß möglichst effizient zu arbeiten und wenig Zeit verlieren. Dabei gilt es möglichst von allen Bandmitgliedern Fotos zu machen, dazu noch ein paar Gruppenfotos und nach Möglichkeit auch alle zusammen. Zumindest letzteres erwies sich als schwierig, denn die 17 Hippies füllten wirklich die ganze Bühne. Also erstmal Einzelbilder. 70-200mm sei Dank funktionierte das auch ganz gut. Einzige Schwierigkeiten: Die Bühne ist gut 2m hoch. D.h. Füße sind so gut wie nie zu sehen und die Sonne schien gerade so auf ca. ein Drittel der Bühne. Dadurch war die ideale Belichtung sehr unterschiedlich je nachdem ob ich jemanden links oder recht auf der Bühne fotografierte. Aber ich will mich nicht beschweren. Mit Überbelichtung habe ich sonst schließlich nie zu kämpfen.

2010-06-05 Jazz & Joy Festival 350a

Nach drei Songs dann die Ansage, dass Schluss sei und ich verzog mich ein paar Reihen weiter nach hinten, schließlich wollte ich noch den Rest des Konzerts genießen. Außerdem versuchte ich noch ein Foto von der gesamten Bühne zu bekommen, was normalerweise von weiter hinten akzeptiert wird. Nicht so hier. Sofort winkte der Security-Mann und gab mir zu verstehen, dass ich das nicht darf. Sogar die Fans mit ihren Kompaktkameras durften nicht mehr fotografieren.

Ganz gegen Ende des Konzerts, zur Zugabe gelangen mir dann aber doch noch ein, zwei Fotos von ganz Hinten aus dem Publikum heraus. Wie die Pressesprecherin selbst sagte: “Wenn’s keiner sieht störts auch keinen.” Der Herr neben mit dem dem Camcorder wurde ja auch nicht behelligt.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

0 Kommetare

Hinterlasse eine Antwort