Meine Woche und Facebook

Noch nie habe ich mich so viel auf Facebook rumgedrückt wie letzte Woche. Ich habe Werbung für eines meiner Fotos gemacht. Warum kann man einen Post weiter unten lesen, aber ich denke das weiß inzwischen jeder.

Machen wir uns nichts vor. Es war kein Fotowettbewerb und da habe ich mir auch nie Illusionen gemacht. Bei dieser Art Wettbewerbe geht es nur darum, wer die meisten Nutzer mobilisieren kann. Und genau das habe ich versucht. Am Ende leider ohne Erfolg. Lange sah es so aus als hätte ich eine Chance, am Ende war es nicht mal knapp. Meine beiden Hauptkonkurenten haben ihre Klickzahl am letzten Tag fast verdoppelt. Bei mir hingegen war bei etwas mehr als 300 „Gefällt mirs“ das Ende der Fahnenstange erreicht.
Ehrlich gesagt bin ich so auch weniger enttäuscht als wenn es knapp ausgegangen wäre.

Ein herzliches Dankeschön an alle die mich unterstützt haben. Vor allem auch an die unter euch, die sich die Mühe gemacht haben unter ihren Freunden für mich zu werben. Ihr seid klasse und es überwältigt mich ehrlich gesagt zu sehen wie viele Leute ich dann doch mobilisieren konnte. Das hätte ich nicht gedacht.

Was für mich bleibt sind einige Erkenntnisse, die ich aus diesem Social-Media-Experiment gewinnen konnte. Zum Beispiel, dass es tatsächlich gelingen kann, aber das es Arbeit ist. Und, dass es ein paar Tricks gibt. Die Idee meinen Unterstützern einfach einen materiellen Anreiz zu liefern und meinerseits eine Verlosung aus der Sache zu machen kam zum Beispiel leider zu spät. Sicher nicht neu, aber definitiv bestätigt hat sich hingegen, dass auf Facebook genau das funktioniert was auch im echten Leben klappt. Direkte Ansprache. Auf Pinnwand- und Foreneinträge reagiert kaum jemand. Auf direkte Nachrichten aber sehr viele.
Crosspromotion auf anderen Plattformen hatte aus meiner Sicht wenig Erfolg, einzige Ausnahme: Erwähnungen bei Twitter-Accounts mit großer Reichweite. Wenn es darum geht mit einer einzigen Meldung möglichst viele Menschen effektiv zu erreichen scheint Twitter immer noch das Non-plus-Ultra zu sein.

Finally: Es war spannend und hat mir wirklich Spaß gemacht in diesem Wettbewerb um den Sieg zu kämpfen. Man muss die Sache einfach nur sportlich betrachten. Aber keine Sorge, ich werde sicher nicht anfangen sowas regelmäßig mitzumachen.

Und ganz nebenbei: Ein paar Fotos sind in der vergangen Woche auch noch entstanden. Die gibt es dann die Tage zu sehen… und ne neue Kamera habe ich auch endlich!

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

2 Kommentare

  1. Heike says: - antworten

    Ich habe die Aktion nun auch mitbekommen, war ja auch kaum zu ignorieren. allerdings denke ich, dass man so etwas wie du es jetzt gemacht hast einmal machen kann und es dann erstmal lassen sollte. Per Nachricht um Klicks bitten, deine ganze Pinnwand voll davon, the Fros auch, die Pinnwände von anderen… Schade, dass es nicht geklappt hat…
    Lg heike

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