Old Crow Medicine Show im Palladium Köln

2010-09-27-old-crow-030

Old Crow Medicine Show waren die Vorband von Mumford & Sons bei deren Auftritt im kölner Palladium. Nur die Vorband, das heißt für viele, dass sie der Band keine richtige Aufmerksamkeit schenken. Für mich gehört die Vorband immer genauso zu meiner Arbeit wie der Act wegen dem ich eigentlich gekommen bin. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Bei den Vorbands weiß man oft nicht was einen erwartet. Viele Bands sind nicht besonders bekannt und man weiß oft nicht wie lohnenswert die Show sein wird. Das macht es spannend sich auf eine Vorband einzulassen. Dazu kommt, dass bei vielen Konzerten die Auflagen für die Vorband deutlich lockerer sind als beim Hauptact. So entstehen manchmal beim Auftritt der Vorband die besseren Fotos, weil hier Zeit und Raum ist zu experimentieren. Und zu guter letzt weiß man nie was aus einer unbekannten Vorband vielleicht einmal wird, oder ob sie im Ausland vielleicht deutlich bekannter ist als man meint.

Für Old Crow Medicine Show trafen nicht alle diese Punkte zu, dennoch lohnte es sich sie zu fotografieren. Zwar durften ebenfalls nur die ersten drei Songs fotografiert werden, aber die Musiker boten durchaus interessante Motive und es war schlicht noch nicht viel los im Bühnengraben. Einige Fotografenkollegen kamen nämlich erst zum Auftritt von Mumford & Sons in die Halle. Gut für mich, denn auch wenn ich Old Crow Medicine Show nicht kannte, so sind sie in den USA doch keine Unbekannten.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

5 Kommentare

  1. RKS sagt: - antworten

    schöne Bilder mal wieder!

    Bearbeitest Du eigentlich irgendwie nach? Wenn ja, dann wie und mit welchem Aufwand?

    Gruß,

    RKS

    • Wolfgang Heisel sagt: - antworten

      Hallo Karsten,

      danke für das Lob.
      Ich bearbeite meine Bilder fast immer nach. Das beschränkt sich aber auf Bildoptimierung wie Belichtungskorrektur, Nachschärfen usw. also die Sachen, die in analogen Zeiten das Labor für den Fotografen übernommen hat.
      Vielleicht schreib ich demnächst ja mal einen Artikel in dem ich genauer darauf eingehen kann wie ich das mache und warum.

      Wolfgang

  2. RKS sagt: - antworten

    würde mich auf jeden Fall interessieren.

    ´s gibt zwar ohne Ende Tutorials für ausgefallene Photoshop-Bearbeitungen im Netz, aber gerad die “einfache” Bildoptimierung ist das, was mich momentan interessiert!

    Bis auf den Ausschnitt sind meine Bilder bisher alle unbearbeitet. Nachschärfen sollte ich auf jeden Fall. Mit was schärfst Du denn nach?

    Gruß,

    RKS

  3. Wolfgang Heisel sagt: - antworten

    Mein kompletter Workflow läuft in Aperture von Apple, also auch das Nachschärfen. Aber grundsätzlich kann man auch genauso in Lightroom oder anderen Programm arbeiten. Wie gesagt, vielleicht schreib ich dazu mal was.

    Wolfgang

  4. J_Heimbach sagt: - antworten

    Wieder mal schöne Bilder….

    Sehr interessante Bilder, auch wenns nur die Vorband ist. Aber wenn man schon bei Mumford&Sons vorspielt hat man wohl schon was auf dem Kasten…

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