Seventh Void in der Live Music Hall

2010-11-03-seventh-void-134

Eine Vorband mit besserem Licht als der Hauptact ist schon etwas kurios. Aber bei Monster Magnet bzw. deren Support Seventh Void war es tatsächlich so. Das Doom-Metal-Quartett spielte meist rot angestrahlt, aber immerhin war insgesamt genug Licht da und das auch nicht nur hinter den Musikern. Mittlerweile schreckt mich rein rotes Licht auch nicht mehr so sehr. Mit den richtigen Einstellungen kann man auch damit klar kommen. Allerdings ist und bleibt die Darstellung von rot schwierig, da hier auch nicht ganz korrekt eingestellte Monitore dazu führen, dass die Bilder sehr ausgebrannt aussehen. Und wer hat im privaten Gebrauch schon einen kalibrierten Bildschirm? Abhilfe schafft das altbekannte Mittel die Bilder nach schwarzweiß zu konvertieren, aber bei Seventh Void habe ich mich dagegen entschieden. Ich mag farbige Bilder einfach lieber und grade zum düsteren Metal von Seventh Void passen Schwarzweißbilder meiner Meinung nach nicht so recht.

Sehr schön war, dass Seventh Void drei sehr lange erste Songs spielten. Ich bin mir sogar recht sicher, dass sie einfach mehrere Songs ohne Pause aneinandergereiht haben, was aber auch der Security nicht weiter aufgefallen ist. Auf jeden Fall konnte ich eine gute Viertelstunde durchfotografieren. Seventh Void waren typisch für Metal eher statisch auf der Bühne, ein wenig wurde gepost aber auch nicht soviel, dass es leicht gewesen wäre eine Reihe von Posings einzufangen.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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