Sunrise Avenue in der Essigfabrik Köln

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Dass ich kein Freund von 3 Songs no flash bin habe ich ja schon häufig genug erwähnt. Das Konzert von Sunrise Avenue in der kölner Essigfabrik war ein besonderes Beispiel dafür, wie sinnlos diese Regel sein kann. Dabei ist das Problem gar nicht die Beschränkung auf drei Songs. Drei Songs hätten bei Sunrise Avenue durchaus reichen können um gute Fotos zu machen. Aber wo andere Bands gezielt Songs auswählen, die fotografiert werden dürfen, damit es für die Fotografen auch was zu sehen gibt haben Sunrise Avenue schlicht auf die ersten drei Songs bestanden. Sehr toll! Beim ersten Song war der Sänger solo auf der Bühne und es gab sehr dunkles rotes Licht. Zum zweiten Song kam der Rest der Band auf die Bühne, aber es gab immernoch kein Licht. Zum dritten Song wurde das Licht dann endlich richtig gut, aber die Bühnensecurity war leider der Meinung, dass uns nicht mehr als die ersten dreißig Sekunden des dritten Songs vergönnt sein sollten. Kann wohl nicht zählen der Mann.

Klar, das ist polemisch. Klar, rotes Licht ist auch beherrschbar, denn mit etwas Erfahrung bekommt man auch unter diesen Bedingungen ordentlich belichtete Fotos hin. ABER es ist schlicht langweilig, wenn alles in rot und nichts als rot getaucht ist. Und spätestens wenn man dann sieht, dass den gesamten Rest des Konzertes richtig schönes Licht auf der Bühne ist und man durchaus die Zeit hätte haben können interessante Fotos von allen Bandmitgliedern zu machen.

Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

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