Moo – Visitenkarten für Fotografen

2011-04-09-moo-visitenkarten-009

Ja, ich habe Visitenkarten. Es mag Leute geben, die sowas heute für veraltet halten, weil ja alles über Handynummern, Email, Facebook oder Twitter läuft. Mag sein, aber irgendwie mag ich die Vorstellung jemandem eine kleine Karte mit meinen Kontaktdaten drauf in die Hand zu drücken und damit dafür zu sorgen, dass er sich auch morgen noch an meine Daten erinnert. Und es gibt sie ja auch noch, die anderen Leute, die sagen, dass man unbedingt Visitenkarten dabei haben muss, wenn man potentiellen Kunden begegnet.

Bleibt also nur die Frage wie meine Visitenkarten aussehen sollten? Indiviuell und hochwertig. Das ist klar, denn sie sollen ja in Erinnerung bleiben. Joa, und dann begegnete mir aus irgendeinem Grund moo.com

moo.com bietet die Möglichkeit Visitenkarten zu erstellen, die alle unterschiedlich bedruckt sind. Das heißt z.B. 50 Karten mit 50 unterschiedlichen Designs auf der Vorderseite. Die andere Seite zeigt, wie bei allen Visitenkarten einheitlich die Kontaktdaten.

Mir war eigentlich sofort klar: Wenn schon Visitenkarten, dann diese. Also hab ich bestellt. 50 Stück sollten es erstmal tun. Der gesamte Upload- und Bestellvorgang auf moo.com funktionierte sehr angenehm. Einziges kleines Manko sind die langen Lieferzeiten, denn die Karten werden in Großbritannien gedruckt und von dort versandt.

Geliefert werden die Karten in einer hübschen Box, die nicht nur zur Aufbewahrung der eigenen, sondern auch zum Sammeln fremder Visitankarten dienen kann. Zwei passende Registerkärtchen liegen bei. Außerdem sehr erfreulich: Ein Etikett für einen eventuellen Rückversand liegt bei. Sollte also etwas nicht in Ordnung sein muss man das Porto nicht auslegen.

Was die Druckqualität angeht bin ich mit meinen Karten absolut zufrieden. Die Fotos auf meinen Karten sehen klasse aus, selbst die sehr dunklen, die nicht einfach zu drucken sind. Das Papier aus dem die Karten gemacht sind ist sehr dick und fühlt sich sehr hochwertig an. Insgesamt genau das was ich mir erhofft hatte.

Irgendwie sind diese Karten schon kleine Sammelstücke und ich ärgere mich auch ein bisschen, dass ich nicht alle Motive habe doppelt drucken lassen. Dann würde es mir nicht so schwer fallen mich von den Karten zu trennen. Allerdings muss man auch anmerken, dass man die Karten bei einem Stückpreis von ca. 40 Cent sowieso nicht wie Kamelle unter die Leute wirft.

Anmerkung: moo.com zahlt mir leider nichts für meine Begeisterung die ich hier zum Ausdruck bringe. Es ist also ganz sicher meine ehrliche Meinung.


Über den Autor

Wolfgang Heisel fotografiert seit mehr als fünf Jahren Bands, Konzerte und andere Live-Veranstaltungen. Seine Wahlheimat ist Köln, wo vor allem bei akustischer und rockiger Musik unterwegs ist.

7 Kommentare

  1. Wow, die sehen ja echt klasse aus! Voll die Meisterwerke

  2. Visitenkarte sagt: - antworten

    Tolle Visitenkarten! Ich habe die Moo Cards schon viel bei Malern und Fotographen gesehen, bislang noch nicht in der Musik Branche aber die Idee finde ich sehr gut.
    Ich bin auch ein Anhänger von Visitenkarten, weil Facebook und Co einen einfach in der Masse untergehen lassen. Visitenkarten helfen sich abzuheben und sich quasi aktiv in Erinnerung zu rufen beim Kunden.

    • Wolfgang Heisel sagt: - antworten

      Freut mich, wenn’s gefällt. Btw. ich bin Fotograf, arbeite aber viel für die/ in der Musikbranche.

  3. Deineli sagt: - antworten

    Das heißt aber nicht Moo sondern Muh! Ich kann nämlich viel besser Krümmelkacken als duhu.

  4. Die gefallen mir sehr gut!

    Wir haben uns auf ein paar Konzerten schonmal beiläufig gesehen (zB Philipp Poisel). Falls ich dich das nächste mal sehe, werde ich dich auch mal ansprechen. Würd die Karten gerne mal in Natura sehe!

    Gruß
    Rainer

  5. RKS sagt: - antworten

    Schön!

    Genau die Art Karte, die mir vorgeschwebt hat…

    Danke für den Tip!

    :-)

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