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Fotos von 17 Hippies im Gloria

17 Hippies, aller guten Dinge sind drei. Nach zwei Auftritten auf Festivals 2010 kamen mir die Hippies auf ihrer aktuellen Tour zum ersten Mal indoor vor die Linse. Leider war’s dunkel, dunkel, dunkel. Und die Bühne im Gloria ist einfach zu klein für so viele Musiker, auch wenn die Hippies mittlerweile „nur noch“ zu zwölft unterwegs sind. Problematisch war das vor allem bei Gruppenaufnahmen und den Musikern in der zweiten Reihe. weiterlesen

17 Hippies auf dem Horizonte Festival 2010

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17 Hippies waren fotografisch die anspruchsvollste Band am ersten Tag des Horizonte Festivals. In der Zwischenzeit war es dunkel geworden und die Scheinwerfer der Bühne spendeten das einzig einfangbare Licht. Das Set der 17 Hippies, die wie gewohnt sehr abwechslungsreiches Licht hatten begann erst sehr dunkel in blau. Erst nach den ersetn drei Songs wurde das Licht abwechslungsreicher und damit auch heller. Umso wichtiger, dass bei diesem Auftritt der 17 Hippes keine Rede von der sonst üblichen Beschränkung auf die ersten 3 Songs für die Fotografen. Nocht auf dem Jazz & Joy Festival war darauf sehr streng geachtet worden. Auf dem Horizonte Festival durften wir Fotografen allerdings fast uneingeschränkt fotografieren.

Was bei den 17 Hippies als Schwierigkeit zum Licht noch dazu kommt ist die Tatsache, dass schlicht 13 Musiker auf der Bühne stehen. Das macht es schwierig Ausschnitte zu wählen ohne einen Musiker halb abzuschneiden oder irgendwo auf dem Foto doch noch einen Arm oder den Kopf einer Gitarre mit drauf zu haben. Gleichzeitig versucht man natürlich auch hier von jedem der Musiker ein gutes Foto mit nach Hause zu nehmen. D.h. es entstehen zwangsläufig mehr Fotos als bei einer Band mit nur vier Musikern. Unter anderem aus diesem Grund gibts heute auch eine etwas größere Galerie.

Horizonte Festival 2010 – der erste Tag

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Fotografieren auf einem Festival bedeutet normalerweise jede Menge Arbeit und Stress. Man läuft den ganzen Tag von Bühne zu Bühne um möglichst keine Band zu verpassen. Das Resultat: Am Ende des Tages hat man ein vielfaches der Fotos gemacht die auf einem normalen Solokonzert entstehen. Eigentlich auch logisch, mehr Bands bedeuten auch mehr Motive bedeuten auch mehr Fotos.
Dennoch war das Horizonte Festival vergleichsweise entspannt. Die Akkreditierung klappte noch auf den letzten Drücker, weil im Vorfeld irgendwas schief gegangen ist. Gut, dass die Veranstalter dort sehr locker drauf sind. Also ging es Freitag spontan doch noch nach Koblenz auf die Festung Ehrenbreitstein. Das Wetter spielte mit und ich war vor allem gespannt darauf die 17 Hippies noch einmal vor meine Linse zu bekommen. Doch schon nach der ersten Band des Tages (Hanggai aus China) stand fest, dass das Festival auch jenseits der Headliner spannend werden würde. Spannend war auch zu sehen, dass musikalisch gute Bands nicht immer auch fotografisch spannend sein müssen und optisch schöne Auftritte müssen nicht immer mit der besten Musik verbunden sein. Wenn beides zusammen kommt macht es natürlich am meisten Spaß, aber so lange ich mit der Kamera unterwegs bin geht für mich die Optik doch ganz klar vor.
Am Ende des ersten Festivaltages hatte ich jedenfalls schon mehr Bilder gemacht als vielleicht gut war. Wobei das nicht heißen soll, dass die Bilder an sich nicht gut geworden sind, ganz im Gegenteil. Man darf nur nicht die Zeit unterschätzen, die für die Sichtung und Nachbearbeitung der Bilder investiert werden muss. Dies ist nämlich der bei weitem aufwändigere Teil der Arbeit eines Konzertfotografen.
Da es bei so viel Arbeit natürlich auch schade wäre hier nur einen extrem kleinen Teil der Fotos zu zeigen habe ich mich entschlossen, ähnlich wie auch schon beim Jazz & Joy Festival mehrere Artikel zu veröffentlichen. Neben einem Artikel zu den beiden Festivaltagen im Überblick werde ich in den nächsten beiden Wochen je ein Special zu den vier aus fotografischer Sicht spannendsten Auftritten veröffentlichen. Die Artikel erscheinen ca. im Abstand von zwei Tagen. Aber erst mal viel Spaß mit den Bildern vom ersten Tag des Horizonte Festivals 2010.

Jazz & Joy 2010: 17 Hippies

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Wie versprochen kommt hier mein Special zum Auftritt der 17 Hippies auf dem Jazz & Joy Festival 2010. Warum ich unter anderem diesem Auftritt einen eigenen Eintrag hier auf der Seite widme? Ganz einfach: Die 17 Hippies waren für mich der Grund mich zum Jazz & Joy Festival zu begeben und als Act in den frühen Abendstunden auf der größten Bühne des Festivals wert ausführlich fotografiert zu werden.

Kurz vor 19:00 Uhr ging es, nach einer Kurzen Pause vom Festival, auf den Platz der Partnerschaft, der sich in den letzten Minuten noch sichtlich füllte. Zum ersten Mal an diesem Tag standen im Graben zwischen der Absperrung und der Bühne Securities und es kam die Ansage die Fotografen hätten erstmal auf die Pressesprecherin des Festivals zu warten. Außerdem natürlich: Nur die ersten drei Songs und kein Blitz! Das war sowieso schriftliche Ansage für alle Bands, die zusammen mit dem Fotopass per Post zugestellt wurde. Nur hatte sich bislang niemand darum gekümmert. Jetzt standen da gleich zwei Herren vom Sicherheitsdienst.

Nach anfänglicher Verwirrung die Pressesprecherin betreffend gings los. Nur drei Songs, das hieß möglichst effizient zu arbeiten und wenig Zeit verlieren. Dabei gilt es möglichst von allen Bandmitgliedern Fotos zu machen, dazu noch ein paar Gruppenfotos und nach Möglichkeit auch alle zusammen. Zumindest letzteres erwies sich als schwierig, denn die 17 Hippies füllten wirklich die ganze Bühne. Also erstmal Einzelbilder. 70-200mm sei Dank funktionierte das auch ganz gut. Einzige Schwierigkeiten: Die Bühne ist gut 2m hoch. D.h. Füße sind so gut wie nie zu sehen und die Sonne schien gerade so auf ca. ein Drittel der Bühne. Dadurch war die ideale Belichtung sehr unterschiedlich je nachdem ob ich jemanden links oder recht auf der Bühne fotografierte. Aber ich will mich nicht beschweren. Mit Überbelichtung habe ich sonst schließlich nie zu kämpfen.

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Nach drei Songs dann die Ansage, dass Schluss sei und ich verzog mich ein paar Reihen weiter nach hinten, schließlich wollte ich noch den Rest des Konzerts genießen. Außerdem versuchte ich noch ein Foto von der gesamten Bühne zu bekommen, was normalerweise von weiter hinten akzeptiert wird. Nicht so hier. Sofort winkte der Security-Mann und gab mir zu verstehen, dass ich das nicht darf. Sogar die Fans mit ihren Kompaktkameras durften nicht mehr fotografieren.

Ganz gegen Ende des Konzerts, zur Zugabe gelangen mir dann aber doch noch ein, zwei Fotos von ganz Hinten aus dem Publikum heraus. Wie die Pressesprecherin selbst sagte: „Wenn’s keiner sieht störts auch keinen.“ Der Herr neben mit dem dem Camcorder wurde ja auch nicht behelligt.

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Jazz & Joy Festival in Worms

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Während sich die meisten Kollegen in der Eifel vergnügten habe ich am Wochenende die Festivalsaison 2010 mit dem Jazz & Joy Festival in Worms eröffnet. Leider war mir nur der Samstag vergönnt, da mehr einfach nicht in den Terminkalender passte aber auch der lohnte sich. Mit dabei: die 17 Hippies, Stefanie Heinzmann, einiges an Jazzbands und die Hoffnung auf die ein oder andere Überraschung.

Ausgestattet mit einem extrem professionellen Fotopass im Checkkartendesign gings also auf die Jagd nach den besten Bildern.

Die Besonderheiten eines Festivals sind zunächst offensichtlich. Fünf Bühnen und mehr als 15 Bands an einem Tag machen eine gute Planung erforderlich. Schließlich will man nichts verpassen und am Ende ein möglichst breites Spektrum des Festivals auf die Speicherkarte bannen. Dazu gehört auch das Drumherum, das bei Jazz & Joy leider nicht besonders spannend ausfiel.

Auf den Bühnen gabs zunächst Tageslicht. Klar. Das machte die Sache aber nicht unbedingt leichter. Die Belichtungszeiten und damit auch Bewegungsunschärfen waren nicht das Problem. Aber auch ohne buntes Licht dürfen die Fotos nicht banal und langweilig werden.

Neben den 17 Hippies die mich persönlich zum Jazz & Joy gelockt haben gabs dann aber tatsächlich noch weitere Highlights. Aus fotografischer Sicht sicherlich der Auftritt von Stefanie Heinzmann. Musikalisch Peggy Sugarhill & The Backbeat Trio, eine sehr geniale Rockabilly-Band die am späten Samstag Abend so richtig Spaß machte.

Fazit: Insgesamt gingen an einem einzigen Tag knapp 650 Fotos durch die Linse. 24 davon gibt es weiter unten in der Gallerie. Den 17 Hippies und Stefanie Heinzmann werde ich in den nächsten Tagen zwei Specials widmen. Bis dahin hier erstmal der bunte Überblick über Jazz & Joy 2010.

P.S.: Meinen Bericht aus musikalischer Sicht gibts auf regiomusik.de

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