Posts Tagged "2012"

Nikon D800 – Oder warum ich froh bin schon gekauft zu haben

Jetzt ist es tatsächlich amtlich. Nikon hat die D800 angekündigt und bringt damit die wohl am sehnlichsten erwartete Kamera der letzten Jahre auf den Markt und gleichzeitig auch eine Kamera an der sich wie an kaum einer anderen die Geister scheiden. Ich mache es kurz, die Gerüchte der letzten Monate haben sich bestätigt. Die D800 ist ein Auflösungsmonster mit sage und schreibe 36 Megapixeln. weiterlesen

Fotos von Ich kann fliegen in der Essigfabrik

Es ist viel liegen geblieben in den letzten Wochen. Nachdem ich den Dezember zur Auszeit erklärt hatte bin ich auch vier Wochen nach Jahresbeginn noch nicht so richtig ins Konzertjahr 2012 gestartet.
Dafür habe ich es diese Woche tatsächlich geschafft die letzten Fotos aus dem vergangenen Jahr von den Speicherkarten zu laden. Vielleicht ist das auch ein Nachteil von sehr großen Speicherkarten. Für einen normalen Konzertabend muss ich sie einfach nicht leerräumen und so blieben im November einige Bilder einfach auf der Karte. Alles Material von Vorbands, bei denen ich mich mit sechs Wochen Abstand gar nicht mehr so genau erinnere ob sich der Druck auf den Auslöser gelohnt hat. Jetzt sind die Bilder immerhin schon auf meine Festplatte gewandert. Dort liegen sie fein säuberlich einsortiert in Ordnern von denen ich gar nicht so genau weiß, ob sich darin nicht vielleicht ein kleiner Schatz versteckt. In Ordner Nummer 1: Fotos von Ich kann fliegen, die als Vorband von Jennifer Rostock auftraten. weiterlesen

So und nicht anders – Wie man auf Bilderklau antworten sollte

Kollege Peter Wafzig  kämpft gerade mit der unerlaubten Veröffentlichung seiner Bilder. Okay, für die meisten Fotografen ist das Alltag und mir ist das leider auch schon geschehen. Besonders dreist finde ich den Fall aber, weil hier (mal wieder) die Band selbst, oder deren Management sich bei den Bildern bedient hat.

Ja genau. Exakt die Musikindustrie, die reihenweise Privatpersonen abmahnt und nicht selten von Jugendlichen mehrere hundert Euro für den illegalen Download eines Liedes fordert.

Angesichts dieser Bigotterie ist es eigentlich erstaunlich, dass Peters erste Ansprache noch sehr neutral formuliert daher kommt und er nicht gleich seinen Anwalt vorschickt. So richtig zu Posse wird das Ganze aber mit der Antwort die Peter erhalten hat. Aber das lest ihr am besten selbst, denn Peter hat den Dialog (natürlich annonymisiert) veröffentlicht. Hier findet ihr ihn als PDF

Wie ich finde ein Lehrstück für das Selbstverständnis einer von Urheberrechtsmisbrauch gebeutelten Branche.

Warum der Rotkanal ein … ist.

„Kein Licht! Und das auch noch rot.“

Warum ist rotes Licht der Feind des guten Konzertfotos? Oder etwas technischer formuliert: Warum ist die Abbildungsqualität besonders bei roten Motiven so schlecht?

Zunächst muss ich betonen: ich bin kein Physiker und auch kein Fachmann für Kameratechnik. Aber das hindert mich ja nicht daran mir ein paar Gedanken zu machen und Wikipedia sei Dank kann ich auch ein paar Behauptungen über die Physik des Lichts aufstellen.
Vielleicht findet sich auch wer, der es besser weiß als ich. Nur zu, die Kommentare sind ja offen.

Also, was hat es nun auf sich mit den Besonderheiten im Rotkanal. Wenn man es sich einfach machen wollte könnte man sagen: Die Kamera ist viel schlechter als das menschliche Auge. Technik kann einfach nicht das leisten was die Biologie in Millionen Jahren erreicht hat. Punkt.

Ich hätte da einen Lösungsansatz für den man sich zwei/drei Dinge näher betrachten muss.

 

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