Ich war bei den Guano Apes im Düsseldorfer Stahlwerk und habe mich mit schätzungsweise 327 anderen Fotografen um die besten Fotos geprügelt. Spaß bei Seite. Bei den Dropkick Murphys dachte ich schon es sei voll gewesen, aber das Gedränge bei den Guano Apes übertraf alles was ich bisher erlebt habe. Dazu kamen Kollegen die die unglaublich tolle Idee hatten ihre Fototaschen einfach irgendwo im Graben abzustellen. Möge der nächste Kollege drüber stolpern. weiterlesen
Auf ein Konzert der Dropkick Murphys in meiner Reichweite habe ich gewartet, seit ich die Band im vergangenen Jahr beim Area 4 Festival gesehen habe, aber nicht fotografieren durfte. Diese Woche war es dann endlich so weit, es ging in die fast ausverkaufte Mitsubishi Electric Halle nach Düsseldorf.
Nach sieben Wochen das erste Mal im Graben stehen und fotografieren war durchaus spannend. Es mag komisch klingen, aber ich hatte fast das Gefühl ein wenig aus der Übung zu sein. Aber trotz riesigem Gedränge im Graben, ich glaube es waren mehr als 15 Fotografen vor Ort, machte es riesigen Spaß. Ganz einfach haben die Murphys es den Fotografen aber nicht gemacht. Während Frontmann Al Barr wie verrückt hin und her lief versteckte sich der Rest der Band oft im Hintergrund. weiterlesen
Wenn es einfach wäre Konzertfotos zu machen, dann könnte es jeder.
Das sagt sich einfach. Aber was gehört eigentlich dazu richtig gute Konzertfotos zu machen? Diese Frage ist schon schwieriger zu beantworten. Ehrlich gesagt, ich beschäftige mich jetzt schon ein paar Jahre damit und eine abschließende Antwort habe ich immer noch nicht gefunden. Aber ab und zu komme ich der Antwort einen Schritt näher.
Hättet ihr mich nach dem Shantel-Konzert in Düsseldorf gefragt hätte ich sicher gesagt:
Für manche Fotos braucht man einfach Eier… weiterlesen
Shantel & The Bucovina Club Orchestar bringt einfach alles auf die Bühne, was man sich als Konzertfotograf wünscht. Einen absolut extrovertierten Frontmann, eine Band, die mit treibenden Beats das Publikum anheizt und gutes Licht.
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Jupiter Jones im ausverkauften Zakk. Nach gut vier Wochen Pause war ich endlich mal wieder mit Kamera auf einem Konzert. Tut auch mal gut so eine Pause, denn sie sorgte dafür, dass ich so richtig, richtig, richtig viel Lust darauf hatte gute Fotos zu machen.
Vor Ort gab’s Gott sei Dank einen Graben. Ich war spät an und der Saal schon während der Vorband erstaunlich voll. Das wäre ohne Graben, der es mir ersparte mich durch die Menge zu quetschen, kein Spaß geworden.
Licht gab es wenig bis keins uns so blieb am Ende vor allem das erste Foto des Abends hängen. Dunkle Bühne. Licht aus! Schlagzeug an!

Nouvelle Vague im düsseldorfer Zakk war ein großer Spaß. Die Band covert Klassiger der New-Wave-Ära auf ganz eigene, französische Weise. Das Zakk war gut gefüllt, kein Graben und einiges an Show auf der Bühne. Vor allem die beiden Sängerinnen heizten dem Publikum ein und lieferten einiges an Posen. Der Rest der Band (Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und Bass) verschwanden leider weitestgehend im Dunkel. Aber wirklich vermisst habe ich den Drummer und seine Kollegen nicht.
Neben Portraits und Fotos die möglichst viel der Action auf der Bühne einfangen war es im Zakk eine besondere Herausforderung mehr als eine Person auf einmal ins Bild zu bekommen. Totalen der Bühne waren von meinem Standpunkt vor der Bühne im Publikum unmöglich.
Gut die Hälfe der Fotos entstand aus diesem Grund nicht direkt vor der Bühne sondern von der Gallerie aus. Das ist im Zakk eine sehr gute Möglichkeit andere Perspektiven zu finden. So schön Portraits auch sind, so finde ich doch, dass die Fotografenposition direkt vor der Bühne zu den gleichen Perspektiven führt. Die Möglichkeit im Zakk zusätzlich auf die Galerie gehen zu können erweitert sehr schön die Möglichkeiten. Gute Location!
Klar, dass von der Gallerie aus das Teleobjektiv Trumpf war. Vor der Bühne habe ich mal wieder ein Weitwinkel vermisst. Irgendwas fehlt immer.