Posts Tagged "Düsseldorf"

Fotos von Nouvelle Vague im Zakk

2011-01-26-nouvelle-vague-216

Nouvelle Vague im düsseldorfer Zakk war ein großer Spaß. Die Band covert Klassiger der New-Wave-Ära auf ganz eigene, französische Weise. Das Zakk war gut gefüllt, kein Graben und einiges an Show auf der Bühne. Vor allem die beiden Sängerinnen heizten dem Publikum ein und lieferten einiges an Posen. Der Rest der Band (Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und Bass) verschwanden leider weitestgehend im Dunkel. Aber wirklich vermisst habe ich den Drummer und seine Kollegen nicht.

Neben Portraits und Fotos die möglichst viel der Action auf der Bühne einfangen war es im Zakk eine besondere Herausforderung mehr als eine Person auf einmal ins Bild zu bekommen. Totalen der Bühne waren von meinem Standpunkt vor der Bühne im Publikum unmöglich.

Gut die Hälfe der Fotos entstand aus diesem Grund nicht direkt vor der Bühne sondern von der Gallerie aus. Das ist im Zakk eine sehr gute Möglichkeit andere Perspektiven zu finden. So schön Portraits auch sind, so finde ich doch, dass die Fotografenposition direkt vor der Bühne zu den gleichen Perspektiven führt. Die Möglichkeit im Zakk zusätzlich auf die Galerie gehen zu können erweitert sehr schön die Möglichkeiten. Gute Location!

Klar, dass von der Gallerie aus das Teleobjektiv Trumpf war. Vor der Bühne habe ich mal wieder ein Weitwinkel vermisst. Irgendwas fehlt immer.

Band of Skulls im zakk Düsseldorf

2010-09-30-band-of-skulls-078

Band of Skulls führten mich nach Düsseldorf. Diesmal mit dem Auto! Und nicht nur was die Anreise angeht war das Konzert von Band of Skulls eine ganz andere Sache als Mumford & Sons.

Kein extra Fotopass, Gästelistenplatz und die Anmeldung an der Abendkasse reichte. Zwar gabs es die Auflage nur die ersten drei Songs zu fotografieren, aber ich musste die Kamera nicht abgegeben. Insgesamt also eher entspannt.

Schade war, dass Band of Skulls im zakk-Club spielten. Das ist der kleinere Teil des zakks. Kein Graben, d.h. kam Bewegungsfreiheit und kein gutes Licht. Die ganze Show über gab es nur spärlich Licht in Rot und Blau mit ab und zu mal einem weißen Scheinwerfer. Vor allem die Gesichter der Band waren dunkel. Der Drummer war ein totaler Ausfall, ohne Licht war da einfach nichts zu machen.

Für mich war es das erste Mal seit längerer Zeit, dass ich zur 50mm Festbrennweite greifen musste. Mit Blende 1,8 ist es das ideale Werkzeug wenn es darum geht mit wenig Licht noch ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Leider geht das aber zu Lasten der kreativen Freiheiten, denn gerade bei wenig bis keiner Bewegungsfreiheit verzichte ich ungern auf den Zoom. So sind einige Fotos dann doch mit dem 18-55mm Standardobjektiv entstanden. Was immer zu einem Kompromiss aus langen Belichtungszeiten und Rauschen wegen zu hoher ISO-Werte führt. Da ist man mit meinem derzeitigen Arbeitsgerät doch eingeschränkt.

Ich brauch einfach ne neue Kamera. :-)