Posts Tagged "Essigfabrik"

Fotos von Ich kann fliegen in der Essigfabrik

Es ist viel liegen geblieben in den letzten Wochen. Nachdem ich den Dezember zur Auszeit erklärt hatte bin ich auch vier Wochen nach Jahresbeginn noch nicht so richtig ins Konzertjahr 2012 gestartet.
Dafür habe ich es diese Woche tatsächlich geschafft die letzten Fotos aus dem vergangenen Jahr von den Speicherkarten zu laden. Vielleicht ist das auch ein Nachteil von sehr großen Speicherkarten. Für einen normalen Konzertabend muss ich sie einfach nicht leerräumen und so blieben im November einige Bilder einfach auf der Karte. Alles Material von Vorbands, bei denen ich mich mit sechs Wochen Abstand gar nicht mehr so genau erinnere ob sich der Druck auf den Auslöser gelohnt hat. Jetzt sind die Bilder immerhin schon auf meine Festplatte gewandert. Dort liegen sie fein säuberlich einsortiert in Ordnern von denen ich gar nicht so genau weiß, ob sich darin nicht vielleicht ein kleiner Schatz versteckt. In Ordner Nummer 1: Fotos von Ich kann fliegen, die als Vorband von Jennifer Rostock auftraten. weiterlesen

Fotos von Jennifer Rostock in der Essigfabrik

Heidewitzka! möchte man rufen. Jennifer Rostock haben ne geile Show geliefert. Was die Musik angeht weiß ich ja nicht so recht, wie ich zu Jennifer Rostock stehen soll. Irgendwie schon ganz cool, aber dann auch wieder nicht so richtig mein Fall. Naja, die Musik ist sowieso nur halb so wichtig, wenn die Show stimmt.

Frau Rostock (ja, ich weiß, dass sie nicht wirklich so heißt) gibt sich auf der Bühne als ganz schön freche Göre und das Publikum scheint bei ihr wirklich jeden Scheiß mitzumachen. Da wurde auch die Aufforderung sich die Klamotten vom Leib zu reißen wörtlich verstanden. weiterlesen

Ashley Hicklin in der Essigfabrik Köln

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Ashley Hicklin war ein sehr dankbarer Supportact. Ich hatte zuvor noch nie was von ihm gehört, aber zumindest einige im Publikum schienen seinen Auftritt mit Freuden erwartet zu haben. Die Stimmung im Publikum war also gut. Zwar hat die Stimmung auf einem Konzert eigentlich keinen Einfluss darauf wie die Bilder werden, aber es ist schöner mit einer feiernden Menge im Rücken zu arbeiten. Die Musik die der gute Mann macht war auch nicht wirklich schlecht und das Licht okay. Mir war sein Auftritt eine Nummer zukitschig, aber als Fotograf will ich mich nicht beschweren. Dass er einen Song mit der Weihnachtsmütze, die ihm zugeworfen wurde sang war zum Beispiel ein netter Bonus für mich. Wenn es nicht später das Lichtdebakel bei Sunrise Avenue gegeben hätte wäre es auch die perfekte Einstimmung gewesen.

Die Essigfabrik bietet eine fast perfekte Bühne um viele Fotos mit der 50mm Festbrennweite zu machen. Das is schön, denn umso geringer sind die Lichtprobleme und so lange der Abstand zur Bühne, deren Größe und die Bewegungsfreiheit im Graben stimmen, kann ich gerne auf den Zoom verzichten. Bei Ashley Hicklin entstanden folglich ca. die Hälfte der Bilder mit der Festbrennweite, der Rest mit dem Standardzoom. Das Tele blieb diesmal praktisch ungenutzt. Auch das kann es geben.

Sunrise Avenue in der Essigfabrik Köln

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Dass ich kein Freund von 3 Songs no flash bin habe ich ja schon häufig genug erwähnt. Das Konzert von Sunrise Avenue in der kölner Essigfabrik war ein besonderes Beispiel dafür, wie sinnlos diese Regel sein kann. Dabei ist das Problem gar nicht die Beschränkung auf drei Songs. Drei Songs hätten bei Sunrise Avenue durchaus reichen können um gute Fotos zu machen. Aber wo andere Bands gezielt Songs auswählen, die fotografiert werden dürfen, damit es für die Fotografen auch was zu sehen gibt haben Sunrise Avenue schlicht auf die ersten drei Songs bestanden. Sehr toll! Beim ersten Song war der Sänger solo auf der Bühne und es gab sehr dunkles rotes Licht. Zum zweiten Song kam der Rest der Band auf die Bühne, aber es gab immernoch kein Licht. Zum dritten Song wurde das Licht dann endlich richtig gut, aber die Bühnensecurity war leider der Meinung, dass uns nicht mehr als die ersten dreißig Sekunden des dritten Songs vergönnt sein sollten. Kann wohl nicht zählen der Mann.

Klar, das ist polemisch. Klar, rotes Licht ist auch beherrschbar, denn mit etwas Erfahrung bekommt man auch unter diesen Bedingungen ordentlich belichtete Fotos hin. ABER es ist schlicht langweilig, wenn alles in rot und nichts als rot getaucht ist. Und spätestens wenn man dann sieht, dass den gesamten Rest des Konzertes richtig schönes Licht auf der Bühne ist und man durchaus die Zeit hätte haben können interessante Fotos von allen Bandmitgliedern zu machen.