Posts Tagged "Kulturkirche"

Fotos von Woodkid in der Kulturkirche

Heute rühre ich dich Werbetrommel. Also habt Acht! Aber eine Angst, es wird hier nicht kommerziell. Ich bin einfach über geile Musik gestolpert und will damit nicht hinterm Berg halten. Manchmal habe ich als Konzertfotograf auch das Glück richtig gute Bands zu fotografieren, die ich sonst wohl nie kennengelernt hätte. Bei ca. 50 Bands die ich pro Jahr live sehe kommt das gar nicht so oft vor und ich glaube fast, je mehr Konzerte ich sehe, desto seltener werde ich überrascht. weiterlesen

Fotos von Brooke Fraser in der Kulturkirche

Brooke Fraser in der Kulturkirche, oder One-Hit-Wonder testen im Altweibersommer. Na gut, Frau Fraser gleich zu unterstellen sie könnte vielleicht ein One-Hit-Wonder sein ist etwas gemein, aber ihr Hit „Something in the Water“ ist diesen Sommer ziemlich abgenudeln worden und etwas anderes hat man von ihr noch nicht gehört.

Aber Gott sei Dank gibt es ja auch positive Überraschungen. Mir hat das Konzert von Brooke Fraser jedenfalls sehr gut gefallen und ihr Sound ist live alles andere als poppig seicht. weiterlesen

Fotos von Warpaint in der Kulturkirche Köln

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Endlich mal wieder Heimspiel beim Konzert von Warpaint in der Kulturkirche. Und es war heiß. Leider im wörtlichen Sinne. Über Köln lag eine schwüle, unerträglich heiße Glocke und selbst in der Kirche war es nicht deutlich kühler. Eher im Gegenteil. Ausverkauftes Haus. Die vielen Menschen machten alles noch wärmer und stickiger.

Der Sound war unterirdisch, das Licht mittelmäßig. Nach Belichtungszeiten im 4stelligen Bereich bei den Open Airs der C/O Pop war ich also nun zurück im Keller und kämpfte mit hohen ISO-Werten und Zeiten um die 1/100 Sekunde. weiterlesen

Fotos von Luxuslärm in der Kulturkirche Köln

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Ganz schön viel los im noch jungen Jahr 2011, das muss ich mit gerade mal zwei abgeschlossenen Monaten schon feststellen. Zum Abschluss des Februars (okay, ist schon eine Weile her) war ich wieder einmal in der Kulturkirche. Diesmal spielten Luxuslärm, akustisch.

Ich mag akustische Sets, ich mag die Kulturkirche, was sollte also schief gehen. Am Ende des Abends stand es dann aber doch ausgeglichen zwischen den Pro und Contras, die zu einem gelungenen Abend beitragen, oder eben auch nicht. Zunächst die positiven Sachen: Gutes Licht! Ich habe selten so eine helle Ausleuchtung der Bühne gesehen wie bei Luxuslärm in der Kulturkirche. Das lag unter anderem daran, dass die Bühne vor allem mit weißen Scheinwerfern beleuchtet wurde. Und nein, ein solches Arrangement muss nicht langweilig sein. Bei Luxuslärm passte es schlicht viel besser zum Stil des Konzertes als knallige Farben. Die kurzen Belichtungszeiten und die Tatsache, dass ich sogar die ISO-Einstellung der Kamera runterdrehen konnte freuten mich jedenfalls.

Positiv war auch, dass es keine Ansage zu Beschränkung auf drei Songs gegeben hat. Das ist in der Kulturkirche Gott sei Dank noch bei vielen Konzerten der Fall.

Zu den Wermutstropfen: Es gab wie immer in der Kulturkirche keinen Graben. Darüber beschwere ich mich auch nicht, denn ich finde es nicht schlimm aus dem Publikum heraus fotografieren zu müssen. Okay, man ist natürlich in seiner Bewegung stark eingeschränkt aber es gehört nun mal dazu. Nervig ist es allerdings, wenn das Publikum so anstrengend ist wie ich es bei Luxuslärm erlebt habe.

Ich versuche bei Konzerten ohne Graben immer im Vorfeld der Show ein paar nette Worte mit den Zuschauern um mich herum zu wechseln. Ich erkläre kurz was ich tue, frage höflich, ob ich mich vielleicht vor sie stellen darf und betone auch immer, dass ich nach ein paar Songs wieder weg bin. Selbst wenn es kein vorgeschriebenes Limit gibt bin ich das auch immer, alleine schon um die Perspektive zu wechseln.

Bei Luxuslärm traf ich mit meinen Bemühungen leider auf wenig Gegenliebe. Vielleicht hatte ich einfach die falschen Leute um mich herum. Vielleicht hatte ich auch nur einen schlechten Tag und ich bin das irgendwie falsch angegangen.

 

Faun akustisch in der Kulturkirche

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Faun akustisch in der Kulturkirche Köln war das erste Mal, dass ich die Kulturkirche bei einem Konzert bestuhlt erlebt habe. Bestuhlt heißt in diesem Fall, dass die Kirchenbänke des Gottenhauses ganz normal an ihrem Platz standen, wie man es eben in einer Kirche erwartet. Zusätzlich standen vor der Bühne noch zwei Reihen Stühle. D.h. vor der Bühne konnte man nicht quer laufen. Damit beschränkten sich die Fotopositionen direkt vor der Bühne auf den Mittelgang und die Seiten ganz rechts und links.

Eine zeitliche Beschränkung gab es bei Faun nicht, es durfte ausdrücklich das ganze Konzert über Fotografiert werden. Allerdings hat mich das Managment der Band im Vorfeld gebeten möglichst unauffällig vorzugehen, da bei einem ruhigen Akustikkonzert ein rumhüpfender Fotograf und eine dauernd klickende Kamera stören würden. Die Bestuhlung machte das nicht einfacher, denn weniger Bewegungsfreiheit bedeutet auch, dass man viel leichter jemandem in der Sicht steht. Fotografieren bei Faun war dementsprechen ein ziemliches Guerilla-Shooting. Entweder kniend im Mittelgang, oder am Rand an eine der Säulen gepresst um niemanden mehr als nötig die Sicht zu versperren.

Heros & Zeros in der Kulturkirche Köln

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Heros & Zeros waren eine Vorband, wie man sie sich wünscht. Gutes Licht. Eine ruhige Peformance, von Bühnenshow kann eigentlich keine Rede sein. Das lässt Zeit ein wenig auszuprobieren und sich schon mal auf den Hauptact einzustellen.

Die Gelegenheit sich schon vor den drei Songs die man beim Hauptact fotografieren darf möglichst viel Infos zu sammeln ist Gold wert. Wichtig für mich ist dabei auszuprobieren mit welchen Objektiven ich welche Bilder machen kann. Die Abstände zur Bühne und damit die erforderlichen Brennweiten sind je nach Location sehr unterschiedlich. Die Kulturkirche zum Beispiel ist aufgrund der relativ kleinen Bühne  eine Location in der mein Teleobjektiv nur selten zum Einsatz kommt.

Mindestens ebensowichtig ist es sich die richtige Position zu suchen von der aus man fotografieren wird. Dies gilt natürlich besonders für Locations ohne Bühnengraben, da man dort während der Arbeit nur schlecht den Standort wechseln kann.

Über das Licht und damit auch die wesentlichen Kameraeinstellungen kann man sich während der Vorband nur einen ungefähren Eindruck machen. Oft trügt hier auch der Schein, denn in den meisten Fällen haben die Vorbands deutlich weniger Licht bzw. ein völlig anderes Setup als der Hauptact. Heros & Zeros sind ein gutes Beispiel dafür. Ein Vergleich mit den Fotos von Melissa auf der Maur zeigt was ich meine.