Posts Tagged "Live"

Fotos von Madsen im E-Werk

Selten habe ich eine Band fotografiert der ich so ambivalent gegenüberstand wie Madsen. Meiner Meinung nach war das Ganze weder Fisch noch Fleisch und das auf der ganzen Linie. Nicht richtig Rock, nicht richtig Pop. In jedem Fall nicht meine Band. Aber das muss ja auch nicht sein, schließlich spielt es absolut gar keine Rolle ob ich die Band mag, wenn es darum geht sie zu fotografieren.

Nur wars bei Madsen was die Fotos angeht auch nicht nur so lala. Die Bühnentechniker haben sich vor Beginn der Show alle Mühe gegeben für ordentlich Nebel zu sorgen. Dies, gepaart mit einem sehr dunklen Lichtsetup mit harten, weißen Scheinwerfern, ergab nicht gerade meine Traumkulisse für gute Fotos. weiterlesen

Fotos von Nickelback in der Lanxess Arena

Es gibt einen guten Grund Konzerte in riesigen Hallen richtig mies zu finden: Steht man in der Masse von 20.000 Zuschauern irgendwo zwischen den Platzen 15.000 und 19.999, dann kann man Konzert genau so gut in der Aufzeichnung auf dem Smartphone verfolgen. Deutlich größer als gefühlte vier Zoll wirkt die Bühne aus dieser Entfernung jedenfalls nicht.

Wie schön also, dass wir Konzertfotografen immer ganz nah dran sind. Naja, fast immer. Bei Nickelback durfte ich in Deutschlands größter Mehrzweckhalle von einem Podest hinter dem Mischpult aus fotografieren. Für alle, die sich fragen wo denn bei einem Konzert das Mischpult steht: dreht euch das nächste Mal einfach um. Genau, das Mischpult steht hinter den meisten Zuschauern. Es soll ja auch niemandem im Bild sein. weiterlesen

Fotos von Coldplay im Rheinenergie-Stadion Köln

Coldplay @ by Wolfgang Heisel 2012

Nachdem es in den letzten beiden Wochen hier und anderswo fast ausschließlich um die rechtliche Seite des Colplay-Konzerts ging will ich jetzt endlich die Gelegenheit nutzen und die Fotos dazu zeigen. Schließlich muss das bis spätestens drei Monate nach dem Konzert geschehen sein, sonst kommt der Anwalt von Coldplay und schimpft mit mir.

Das Konzert von Coldplay war Adrenalin pur. Ein fettes Stadion, mit 45.000 Zuschauern ausverkauft, eine Bühne mit drei langen Stegen die in Publikum führen und im Graben überall Konfettikanonen und Kameraleute. Spannend war vor allem die Frage von welcher Position aus die besten Bilder zu machen wären. Klar war, dass Chris Martin irgendwann den mittleren Steg runter gelaufen kommt und dann auch die Konfettikanonen zum Einsatz kommen würden. weiterlesen

Hausaufgaben für Coldplay

Morgen geht’s zu Coldplay ins Rheinenergie-Stadion. Und ich bin mächtig aufgeregt. Wieso? Was ist daran so besonders?

Nun, ich verrate kein Geheimnis wenn ich sage, dass Coldplay mit Abstand zu den bekanntesten Bands gehört die ich je fotografiert haben werde.

Nur weil die Band weltbekannt ist muss es nicht per se interessanter sein dort zu fotografieren. Aber es ist deutlich schwieriger eine Akkreditierung zu bekommen, die Chance Coldplay vor der Linse zu haben also deutlich seltener als bei einer kleineren Band. Dazu kommt noch, dass ich morgen für neue Kunden unterwegs sein werde. Das erhöht natürlich den Druck, denn für einen neuen Kunden will ich natürlich doppelt so gute Bilder abliefern.

Was hilft gegen Nervosität? Richtig: Gute Vorbereitung.

Also mache ich schon seit Tagen meine Hausaufgaben. weiterlesen

Backstage – Ein Foto von mir im Graben

Was haben Fotografen selten oder nie? Richtig. Fotos von sich selbst. Um so mehr freut es mich, dass der liebe Kollege Rainer Keuenhof tatsächlich ein Foto von mir in voller Aktion gemacht hat.

Da kann man mal sehen, wie das so aussieht, wenn ich im Graben stehe und fotografiere.

Das Bild ist eher zufällig am Rande des Konzerts von Tim Bendzko im Tanzbrunnen entstanden und alles andere als das Produkt eines gezielten Shooting. Auf der Bühne ist noch die Vorband Chima und der Graben entsprechend leer.

Hat er ganz gut getroffen, der Rainer. Danke dafür. Danke auch, dass er mir das Foto zur Verfügung stellt und ich es euch hier zeigen darf.

Best of Haldern Pop Festival 2012

Dieses Jahr wird es nur ein größeres Open Air Festival für mich geben. Das war schon recht bald nach Beginn der Saison klar. Die Gründe dafür: Vielfältig. Für Rock am Ring (immer noch auf meiner Wunschliste ganz oben) habe ich keine Akkreditierung bekommen. Dann haben ein paar Termine einfach nicht gepasst und zu guter Letzt: Festivals sind einfach ein enormer Aufwand den man erstmal wieder einspielen muss. Im Gegensatz zu den üblichen Hallenkonzerten in Köln kann ich zu den meisten Festivals nämlich nicht mit den Rad oder der S-Bahn fahren. Ich konzentriere mich gerade mehr den je auf die Vermarktung meiner kölner Termine, damit bin ich ganz gut ausgelastet. weiterlesen