Posts Tagged "Metal"

Fotos von Lord of the Lost in der Live Music Hall

Hier noch ein Batzen Fotos von Lord of the Lost. Auch schon wieder drei Wochen her, dass ich sie als Support von Eisbrecher fotografierte. Ich komm einfach nie dazu mich in Ruhe hinzusetzen und hier was hinzutippen. Aber was soll’s besser spät als nie.

Witziger Weise hatte ich während der drei Songs, die ich bei Lord of the Lost fotografieren durfte gar kein gutes Gefühl. Die Bühne war proppevoll, weil im Hintergrund schon der ganze Kram von Eisbrecher rumstand. Chris Harms, der Sänger von Lord of the Lost stand die meiste Zeit direkt am Bühnenrand auf einer Kiste, aus der zusätzlich noch reichlich Nebel stieg. Und links und rechts von mir rangen, wie schon erwähnt, die Kollegen um die besten Schnappschüsse. weiterlesen

Fotos von Eisbrecher in der Live Music Hall

Mir erscheint es gerade so, als würde es in den Gräben dieser Welt immer voller. Schon wieder war ich auf einem Konzert in dem das Gedränge immens war. Vielleicht habe ich mir aber auch einfach nur die falschen Veranstaltungen rausgesucht. Wie auch immer. Bei Eisbrecher hätte ich ehrlich nicht damit gerechnet, dass der Graben voll wird. Ich will auch nicht motzen, schließlich hatte ich mich selbst erst sehr kurz vor dem Konzert um eine Akkreditierung bemüht.

Wie zur Entschädigung hatte die Live Music Hall an diesem Abend aber vergleichsweise gutes Licht. Die Motivwahl blieb dennoch eingeschränkt. Unter anderem hatten Eisbrecher ein riesiges Podest aufgebaut auf dem sich irgendwo der Drummer versteckte. Ehrlich, ich habe ich gar nicht gesehen, aber irgendwo da oben hinter der Basedrum muss er gesessen habe. weiterlesen

Fotos von In Extremo im E-Werk Köln

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In Extremo im E-Werk war genau das was ich mir davon versprochen habe. Es war groß, laut und heiß.

Witziger Weise habe ich „nur“ eine Akkreditierung für den Zusatztermin in Köln bekommen. Da dieser allerdings einen Tag vor dem eigentlichen Tourstart stattfand, gehörte ich zu den wenigen Glücklichen, die die Ehre hatten den Auftakt zur aktuellen Tour von In Extremo zu fotografieren.

Vor Ort traf ich auf einen ausgesprochen netten Veranstalter. Auf meine Nachfrage hin hieß es von der Chefin vom Dienst ausdrücklich, dass auch nach den ersten drei Songs fotografiert werden dürfe. Nur aus dem Graben müssten wir dann natürlich raus. Super Sache. Schließlich wollte ich was von den Pyros sehen und fotografieren und die würden sicherlich nicht gezündet werden, wenn eine Horde Fotografen im Graben rumturnt.

Nach meinem ersten Konzert im E-Werk muss ich sagen, dass es für Fotografen schon eine nahezu perfekte Location ist. Große Bühne, großer Graben, viel Licht und, wenn man den darf, die Möglichkeit noch ein paar Totalen von der Galerie zu machen.

Einzig störend war die Tatsache, dass In Extremo die ohnehin schon hohe Bühne noch zusätzlich mit Monitorboxen und einer  Kameraschine erhöhten. Das hätte mich wahrscheinlich auch als Fan in den ersten Reihen gestört, denn von den Füßen der Musiker war so kaum was zu sehen.

Wie schade das ist fällt einem vor allem auf den Fotos auf, denn oft entsteht genau dadurch, dass man die Person ganz sieht eine große Dynamik auf Bildern. Ohne Füße sieht man eben deutlich schlechter ob eine Person gerade geht, hüpft oder läuft.

Seventh Void in der Live Music Hall

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Eine Vorband mit besserem Licht als der Hauptact ist schon etwas kurios. Aber bei Monster Magnet bzw. deren Support Seventh Void war es tatsächlich so. Das Doom-Metal-Quartett spielte meist rot angestrahlt, aber immerhin war insgesamt genug Licht da und das auch nicht nur hinter den Musikern. Mittlerweile schreckt mich rein rotes Licht auch nicht mehr so sehr. Mit den richtigen Einstellungen kann man auch damit klar kommen. Allerdings ist und bleibt die Darstellung von rot schwierig, da hier auch nicht ganz korrekt eingestellte Monitore dazu führen, dass die Bilder sehr ausgebrannt aussehen. Und wer hat im privaten Gebrauch schon einen kalibrierten Bildschirm? Abhilfe schafft das altbekannte Mittel die Bilder nach schwarzweiß zu konvertieren, aber bei Seventh Void habe ich mich dagegen entschieden. Ich mag farbige Bilder einfach lieber und grade zum düsteren Metal von Seventh Void passen Schwarzweißbilder meiner Meinung nach nicht so recht.

Sehr schön war, dass Seventh Void drei sehr lange erste Songs spielten. Ich bin mir sogar recht sicher, dass sie einfach mehrere Songs ohne Pause aneinandergereiht haben, was aber auch der Security nicht weiter aufgefallen ist. Auf jeden Fall konnte ich eine gute Viertelstunde durchfotografieren. Seventh Void waren typisch für Metal eher statisch auf der Bühne, ein wenig wurde gepost aber auch nicht soviel, dass es leicht gewesen wäre eine Reihe von Posings einzufangen.

Monster Magnet in der Live Music Hall

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Okay, mein Blog soll eingentlich nicht zu einer Reihe zahlloser Jammerattacken wegen schlechten Lichts werden, aber die Live Music Hall in Köln ist schon ein besonderer Fall. Ich kenne keine andere Location dieser Größe mit solch schlechtem Licht. Klar gibt es schlimmeres, aber das sind meist kleine ranzige Schuppen. Die Live Music Hall hingegen gehört zu den größeren Locations in Köln.

Vielleicht liegt es aber auch an den Bands die ich bislang dort fotografiert habe. Jedenfalls bot mir die Live Music Hall bislang immer sehr wenig Licht von vorne (auf die Musiker) und sehr viel Licht aus dem Bühnenhintergrund. Dazu kommt noch, dass die Scheinwerfer im hinteren Teil der Bühne genau so hängen, dass die Fotograf und Kamera blenden. Moving Heads und andere Scheinwerfer, die durch die Projektion von Mustern Stimmung erzeugen sind nicht vorhanden. So fällt es natürlich schwer das Geschehen auf der Bühne richtig einzufangen. Bei Monster Magnet diese Woche war es schier unmöglich die Gitarristen zu fotografieren. Dementsprechend habe ich mich dann auch auf Frontman Dave Wyndorf konzentriert.

Das einiges an der Beleuchtung immer noch davon abhängig ist auf welche Schalter der Mann am Lichtpult drückt zeigen die Fotos der Vorband Seventh Void, die es in den nächsten Tagen hier zu sehen gibt.

P.S.: Danke an Sarah und Andreas für die Leihgabe der Speicherkarte.

Samael und Paradise Lost

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Zum Bekanntheitsgrad von Paradise Lost muss man nicht viel sagen. Seit sie in den Neunzigern den Gothic Metal erfanden sind zu zu internationaler Bekanntheit aufgestiegen. Und auch die Vorband des Abends, Samael ist in Metalkreisen keine Unbekannte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich am Montag abend in der Live Music Hall mein „3 Songs“ Debüt gab. Für beide Bands war die strikte Ansage der Security: „Nur drei Songs, danach darf nicht mehr fotografiert werden“. Für mich als Fotografen bedeutet dies eine ungleich größere Herausforderung. Es bleibt keine Zeit sich an den Rhythmus der Band zu gewöhnen und Phasen in denen die Bühne dunkel bleibt können nicht einfach abgewartet werden. Timing ist gefragt.

Was den Montag abend betrifft, so hatte Samael das gutmütigere Licht mit einigermaßen hohem Weißanteil, dafür aber deutlich mehr Nebel als Paradise Lost. Was mir unter diesen Bedingungen gelungen ist seht ihr wie immer in der Gallerie. Morgen gibts dann Katzenjammer in der Kulturkirche, die Bilder von dort ab Montag hier.

Einen ausführlichen Bericht über das Konzert gibt es auf www.regiomusik.de

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