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Fotos von The Australian Pink Floyd Show in der Arena Trier

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The Australian Pink Floyd Show, das ist eine Pink Floyd Coverband im ganz großen Stil. Für jemanden der, wie ich, zu spät geboren wurde um das Original live zu sehen vielleicht die beste Wahl. Für mich als Fotograf wieder eine große Bühne, wieder eine große Halle und die Erwartung einer ganz großen Show.

Für The Australian Pink Floyd Show war ich mal wieder in Trier unterwegs. Bislang habe ich dort immer gute Erfahrungen mit den Akkreditierungen gemacht und die Arena ist keine schlechte Halle. Zu meiner Überraschung war sie diesmal komplett bestuhlt was aber für meine Arbeit kaum einen Unterschied machte. Es gab keinen Graben (wozu auch bei Bestuhlung) aber vor der Bühne war genug freier Raum in dem ich mich bewegen konnte.

Die ersten drei Songs waren erlaubt. Bewegen durfte ich mich quasi in der ganzen Halle, die meisten Fotos sind aber ganz klassisch direkt vor der Bühne entstanden. Zu fotografieren gab es einiges. The Australian Pink Floyd Show stehen mit bis zu sieben Leuten plus Backround-Sängerinnen auf der Bühne und die Lichtshow hat es wirklich in sich. Mit Beginn der Lasershow (ab dem vierten Song) traten die Musiker fast in den Hintergrund. Leider war ich da aber schon wieder auf meinem Sitzplatz im Publikum. The Australian Pink Floyd Show sind ein Gesamtkunstwerk aus Lichtshow, Projektion auf die für Pink Floyd charakteristische runde Leinwand und Musik. Klar ist, dass ich davon nur einen kleinen Ausschnitt auf meinen Fotos festhalten konnte.

Fotos von Apoptygma Berzerk in der Arena Trier

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Bevor ich so richtig ins neue Jahr starte – Frohes Neues! übrigens – arbeite ich noch ein paar „Altlasten“ ab. Die Fotos von Apoptygma Berzerk, die als Support für Unheilig in der Arena Trier spielten.

Die Show von Apoptygma Berzerk war wenig spektakulär, bot aber die willkommene Einstimmung auf Unheilig. Aufgrund der großen Bühne und des Sängers, der sich viel bewegte habe ich zu ungefähr gleichen Teilen mit dem Standard- und dem Telezoom gearbeitet. Das Licht war hauptsächlich weiß und auf jeden Fall hell genug. Ein paar glückliche Momente gab es noch oben drauf. So zum Beispiel als der Drummer den linken Arm zur Pose in die Luft riss. Eigentlich hatte ich den Moment schon verpasst, dachte ich, aber er hielt die Pose viel länger als ich erwartet hätte. Das richte grade so um den Drummer ins Visier zu nehmen und auch noch ein den Kameraeinstellungen zu drehen. Glück gehabt.

Übrigens, für alle Fans von Iron Man gibt es bei Apoptygma Berzerk noch ein Gimmick. Wer es findet kann gerne einen Kommentar abgeben.

Jahresrückblick 2010 – ein Jahr in Konzertfotos

Ein Jahr mit meiner eigenen Webseite geht zu Ende. Genau genommen ist es sogar schon einige Wochen her, dass meine Seite Einjähriges feiern konnte. Allerdings bin ich im November nicht dazu gekommen mich intensiver damit zu beschäftigen. Es gab einfach zu viele Gelegenheiten neue Fotos zu produzieren und deshalb auch zu wenig Zeit für anderes. Ein sehr schöner Umstand.

Dennoch liegt es mir auf der Zunge das vergangene Jahr in ein paar Zeilen Revue passieren zu lassen. Klar, die meisten sehenswerten Fotos die 2010 entstanden sind kann man auch jederzeit in meinem Portfolio sehen, aber neben der Frage was die besten Fotos 2010 waren bleibt doch auch einiges vom Drumherum hängen. Nicht zuletzt geht es mir auch darum eine kurze Bilanz zu ziehen, wie sich meine Fotografie entwickelt hat. Ja, sie entwickelt sich noch und ich hoffe das wird auch noch lange Zeit so bleiben.

Mein Ziel für 2010 war es einmal im Monat ein Konzert zu fotografieren. Dieses Ziel war bewusst nicht sehr hoch gesteckt. Zum einen ist es für mich sowieso nicht entscheidend wie viele Konzerte es genau sind zum anderen weiß man ja auch nie wie es mit den Akkreditierungen läuft. Jetzt, am Ende des Jahres weiß ich, es sind viel mehr Konzerte geworden. Es gab einfach zu viele interessante Bands die in diesem Jahr in Köln gespielt haben.

Insgesamt habe ich 2010 26 Konzerte bzw. Festivals fotografiert. Vieles davon waren Konzerte meiner Lieblingsbands, es waren aber auch einige Überraschungen dabei die erst nach dem Konzert Eingang in Musiksammlung gefunden haben. Die drei besten Konzerte 2010 waren aus meiner Sicht:

Band of Horses in der Kulturkirche

Shantel & Bucovina Club Orchestar im Gloria und

Die Fantastischen Vier in der Arena Trier

Die Auswahl fällt schwer, denn es gab sicherlich 10 oder 15 Bands, die ich 2010 gesehen habe, die ich ohne zu zögern weiterempfehlen würde. Von Reinfällen blieb ich Gott sei Dank weitestgehend verschont. „Die Sterne“ im Stadtgarten hatten so schlechtes Licht, dass ich am Ende nicht ein Foto veröffentlicht habe und manchmal war es ärgerlich nicht so fotografieren zu dürfen, wie das Konzert es verdient hätte.

Schöner Punkt. So richtig viel Spaß macht fotografieren immer dann, wenn man die Freiheit hat das ganze Konzert zu fotografieren. Das war übrigens bei den meisten Konzerten auf denen ich 2010 war der Fall. Besonders hervorheben möchte ich aber das Release Konzert der Schlagsaite im Stadtgarten, welches einfach ein schöner Auftrag war.

Wie geht’s weiter? 2011 werde ich sicherlich wieder auf ähnlich vielen Konzerten unterwegs sein. Ich werde mir nach wie vor Konzerte aussuchen die Spaß versprechen. Dabei gilt vielleicht noch mehr als im vergangenen Jahr: Keine Scheu vor großen Namen und großen Hallen. Großen Spaß hätte ich auch im Sommer ein klassisches Festival mit Zeltplatz und Dixis zu fotografieren. Mal sehen was sich da so anbietet. Und natürlich darf ich nicht vergessen, dass ich für 2011 auf schöne Veröffentlichungen meiner Fotos hoffe.

Hier im Blog werde ich vielleicht noch einmal einiges umstellen. Ich plane mehr zu bloggen und wahrscheinlich fällt dabei auch der eine oder andere Blick hinter die Kulissen zusätzlich ab.

Zu guter Letzt nun aber meine persönliche Top 12. Die für mich persönlich schönsten Fotos des vergangenen Jahres. Für jeden Monat eines. Viel Spaß damit und einen guten Rutsch!

Unheilig in der Arena Trier

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Unheilig ist einer der ganz großen Namen in den Charts 2010. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich die Band rund um Frontmann Der Graf am Jahresende fotografieren durfte. Wie schon bei den Fantastischen Vier habe ich das Konzert in der trierer Arena fotografiert. Das Setting war allerdings ein ganz anderes. Die Bühne stand „klassisch“ an einem Ende der Halle und es durfte aus dem Bühnengraben heraus fotografiert werden.

Die Show von Unheilig lohnt sich. Fotografisch spannend ist sie ebenfalls. Dank zweier Verfolger, also Scheinwerfern, die vom Hallenrand aus immer den Sänger verfolgen, war das Konzert sehr hell. Den Graf mit der Kamera zu verfolgen war allerdings gar nicht so einfach. Er befindet sich eigentlich permanent im Dauerlauf von einem Ende der Bühne zum anderen. Schön sind die Momente in denen er auf dem Laufsteg, von der Bühne Richtung Publikum direkt auf die Fotografen zukommt. Das sind Momente die zum fotografischen Pflichtprogramm gehören, denn Fotos des gehenden Grafen haben eine sehr schöne Dynamik. Kein Wunder also, dass sich die meisten Fotografen am Ende des Laufstegs positioniert haben. Der Nachteil daran ist aber offensichtlich: Es entstehen immer wieder gleiche oder ähnliche Fotos, was vor allem bei einer so viel fotografierten Tour auffällt. Die meisten Fotos von Unheilig zeigen jedenfalls den Graf im Portrait, den Graf im Halbportrait mit Gestik oder den Graf beim Gang über die Bühne. Ein besonderes Motiv in dieser Show zu finden ist nicht einfach.

Genau das ist aber auch der Grund, warum die Arbeit als Konzertfotograf schon vor dem Konzertabend beginnt. In der Regel schaue ich mich sehr genau um, welche Motive von einer Band im Netz zu finden sind. Dadurch bekomme ich einen Eindruck von den Bedingungen vor Ort und ich sammle Inspirationen für die eigene Motivwahl. Das sind selten konkrete Bildideen, so planbar ist ein Konzert einfach nicht, aber es hilft zu wissen welche Motive es schon zahlreich gibt.

Bei Unheilig war mir vor Ort ziemlich schnell klar, dass ich versuchen würde ein Foto des Grafen von hinten zu machen, eventl. mit Publikum drauf. Bei einer Bühne mit Laufsteg bietet sich dies an, denn man bekommt die eher seltene Gelegenheit den Künstler auch mal von hinten aufs Korn zu nehmen. Tatsächlich stellte sich die Idee aber als gar nicht so leicht umzusetzen heraus. Die Verfolger, die ja immer auf den Graf gerichtet waren blendeten extrem, was gleich mehrere Probleme verursachte. Ich fotografierte quasi blind, weil im Sucher nur das grelle Gegelicht zu sehen war. Außerdem arbeitet der Autofocus der Kamera unter diesen Bedingungen sehr schlecht und das Gegenlicht erzeugt oft unschöne Reflektionen im Objektiv. Hinzu kommt, dass ein Sänger von hinten eher unspannend ist, wenn nicht die passende Kombination aus Geste und Gegenlicht getroffen wird. Und zu allem Überfluss gibt die Arena Trier als Halle in der hauptsächlich Sportveranstaltungen stattfinden, keinen schönen Hintergrund ab. Es hängen einfach zu viele Werbebanner an den Wänden, von denen auf dem Foto möglichst wenig zu sehen sein sollte.

Es gehört also eine gute Portion Glück bzw. die richtige Kombination aus Erfahrung und Ausdauer dazu ein solches Foto zu machen. Im konkreten Fall war es ein einziges gutes Foto von gut 25, die ich aus ähnlicher Perspektive gemacht habe. Umso größer ist natürlich die Freude, dass mir ein Foto gelungen ist in dem all die genannten Faktoren passten.

Die Fantastischen Vier in der Arena Trier

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Am 22. November feiert meine Seite einjähriges. Pünktlich zu diesem Geburtstag gab es ein Wochenende mit mehreren tollen Konzerten. Allem voran Die Fantastischen Vier, die ich in meiner alten Heimat Trier fotografierte. Zwar spielen Fanta 4 auch in Köln, jedoch erschien es mir sinnvoller mich auf den trierer Termin zu verlegen. Dafür sprach neben der Hoffnung in der Provinz eher an eine Akkreditierung zu kommen, auch dass Die Fantastischen Vier in Köln in der Lanxess Arena spielen. Im Vergleich dazu ist die Arena Trier eine kleine Halle in der ich mit meinem Teleobjektiv mit maximal 200mm Brennweite und einem 2fach-Telekonverter eher etwas ausrichtigen kann.

Eines hat ein wenig Recherche über die aktuelle Tour von Fanta 4 nämlich schnell ergeben. Fotos würde man wahrscheinlich nur vom Rand der Halle aus machen können. Eine vielfach beklagte Auflage bei manchen großen Konzerten. Tatsächlich bestätigte sich diese Vermutung auch in Trier. Allerdings ergab die Regel durchaus Sinn, denn die Centerstage der Fantastischen Vier ist gut 3 Meter hoch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man vom Bühnengraben aus hätte gute Fotos machen können. Wahrscheinlich hätte man große Teile der Band und der Show gar nicht richtig gesehen.

Außergewöhnlich war auch die Regelung welche Songs fotografiert werden durften. Schon an der Kasse bekam ich einen Zettel in die Hand gedrückt auf dem der dritte und der vierte Song der Setlist für den Abend markert waren. Klingt im ersten Moment seltsam warum ausgerechnet der 3. und 4. Song, aber auch das ergab Sinn. Der erste Song des Abends war ein vergleichsweise kurzes Intro das zusätzich bei vollständig verhangener Bühne gespielt wurde. Dies zu fotografieren hätte keinen Sinn gemacht. Die Fanstastischen Vier kamen erst während des zweiten Songs auf die Bühne. Sich dann ersteinmal einen Song lang die Show anzusehen, bevor man loslegen musste hatte auch Vorteile. Schade ist natürlich, dass es nur zwei Songs waren. Die üblichen drei hätten auch Die Fantastischen Vier zulassen können, aber nicht die ersten Songs des Abends zu fotografieren ist gar nicht schlecht.

Fotografisch war das Konzert alles andere als einfach. Die vier Jungs machen ganz schön Strecke während sie auf der Bühne rumrennen. Man musste sehr wachsam sein um immer denjenigen im Visier zu haben der grade in die richtige Richtung gewandt war. Dafür gab es Licht in Massen. Das bin ich gar nicht gewohnt, dass ich Fotos aussortieren muss, weil sie überbelichtet sind. Als extrem gutes Hilfsmittel bei dem Konzert, dass ich fast ausschließlich mit dem Tele fotografiert habe, hat sich mein Einbeinstativ erwiesen. Bei großem Abstand zur Bühne macht es sowieso keinen Sinn, dass ich mich viel Bewege, das heißt man kann völlig ungestört mit dieser simplen Stativvariante arbeiten. Gerade bei Brennweiten von mehr als 300mm ist die Gefahr das Bild zu verwackeln ohne Stativ einfach zu hoch.

Cantus Buranus in den Kaiserthermen Trier

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Für Cantus Buranus by Corvus Corax, wie das anspruchsvolle Mittelalterprojekt mit vollem Namen heißt, war ich Anfang September in meiner alten Heimat Trier unterwegs.

Mich lockte die Erwartung auf eine spektakuläre Bühnenshow in einer außergewöhnlichen Location, denn das Konzert fand in den römischen Ruinen der Kaiserthermen statt. Die Akkreditierung lief wie üblich über den lokalen Veranstalter, in diesem Fall der größte Veranstalter in der trierer Region, mit dem ich bislang noch keine Erfahrungen gemacht habe. Das Verfahren war recht formal. Auf meine Emailanfrage bekam ich erstmal den Verweis auf das offizielle Akkeditierungsformular und ohne schriftliche Bestätigung meiner Redaktion ging auch nichts. Am Ende bekam ich die Akkreditierung dann aber problemlos. Positiv auch, dass vor Ort keine rigiden Auflagen gemacht wurden. Es durfte das ganze Konzert fotografiert werden, eine kleine Einschränkung war, dass die Fotografen nur die ersten drei Songs direkt vor die Bühne durften. Generell und erst recht bei einem bestuhlten Konzert versteht es sich aber von selbst, dass man den Zuschauern nicht dauernd im Bild steht. An der Seite des Zuschauerraums und hinten vor der Technik gab es auch genug gute Positionen. Vorraussetzung war hier natürlich eine einigermaßen lange Linse. Für das ein oder andere Foto hätte ich mir doch etwas mehr als 200mm Brennweite gewünscht. Den Telekonverter hatte ich natürlich nicht dabei, versuche ich doch immer mit möglichst wenig Gepäck unterwegs zu sein und Erfahrungsgemäß sind die Einsatzmöglichkeiten für den Telekonverter doch beschränkt.

Die fotografischen Herausforderungen bei Cantus Buranus lagen in der Hauptsache darin, dass die Bühne für die Vielzahl der Musiker doch sehr klein war. Ich musste also sehr darauf achten saubere Ausschnitte hinzukriegen, ohne abgeschnittene Arme oder Dudelsackpfeifen an den Rändern. Das Licht war durchgehend gut. Es gab einige Lieder während derer die Bühne fast ausschließlich rot beleuchtet wurde, aber da es trotzdem hell genug war ließ sich damit arbeiten, bzw. diese Songs konnte man auch abwartet um bei besserem Licht weiter zu machen. Am Ende des Abends konnte ich mich über eine gute Ausbeute gelungener Fotos freuen. Aber seht selbst.

Einen Bericht über das Konzert gibt es auch auf www.regiomusik.de